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WEC: Le Mans

Veto verhindert Update für LMP2-Ligier

Die Ligier-Teams in der LMP2-Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans müssen mit stumpfen Waffen kämpfen: Oreca und Co. legen Veto gegen Updates ein.

Bei den bevorstehenden 24 Stunden von Le Mans 2017 werden voraussichtlich maximal zwei der vier zugelassenen LMP2-Hersteller ein Wort um den Klassensieg mitreden können. Oreca hatte die Szene beim Vortest deutlich im Griff, nur Dallara konnte ansatzweise mithalten. Der einzige Riley war im Niemandsland, die Ligiers von Onroak konnten das Tempo nicht mitgehen. Die erfolgreiche Prototypenschmiede von Jacques Nicolet hat einen herben Rückschlag zu verkraften.

Beim Vortest hatte der beste Ligier-Gibson von United Autosports 3,761 Sekunden Rückstand auf die schnellste Runde des Alpine (baugleich mit dem Oreca). In den Topspeed-Messungen lag man ebenfalls weit zurück. Die alarmierenden Daten des Testtages brachten Nicolet und seine Ligier-Mitstreiter dazu, beim ACO um Erlaubnis für eine kurzfristige Nachbesserung des Aerodynamikpakets zu bitten. Ein Update scheiterte jedoch an einem Veto. Unter anderem Oreca-Boss Hugues de Chaunac hatte dagegen gestimmt.

"Die anderen Hersteller haben nicht zugestimmt, nun müssen wir das Beste aus unserer schwierigen Situation machen", erklärt Ligier-Boss Jacques Nicolet. Im Regelwerk ist festgehalten, dass den vier LMP2-Herstellern ein einziges Update innerhalb des Homologations-Zyklus von vier Jahren erlaubt ist. Diese Anpassungen dürfen jedoch nur im Winter vorgenommen werden, damit zum Start der Folgesaison eine neue Homologation erfolgen kann.

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