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Mäkinen out, McRae führt

Mäkinen - Führender nach Etappe 1 - ebenso wie Burns und Sainz out, Colin McRae führt vor Rovanpera und Radström, Rudi Stohl Gruppe N Vierter.

Es war ein weiterer harter Tag auf den Marathon-Prüfungen in Kenia, unter anderem wissen Tommi Mäkinen, Richard Burns und Carlos Sainz davon ein Lied zu singen, alle drei Top-Piloten sollten die 2. Etappe nicht überstehen.

Nutznießer dieser Situation ist Colin McRae (Ford), der Schotte führt drei Prüfungen vor Ende der Safari-Rallye vor Harri Rovanpera (Peugeot) und Thomas Radström (Citroen).

Großes Pech hatte Ford-Youngster Marko Märtin, dessen Bolide ließ sich in der letzten Servicezone eine Zeit lang nicht mehr starten, die Strafzeit von 11:30 Minuten warf den Esten von Rang drei auf Position fünf zurück.

Noch schlechter erging es Richard Burns, der Weltmeister schied nach der achten Prüfung der extrem harten Schotter-Rallye an fünfter Stelle liegend aus.

Burns hatte auf der Prüfung die Radaufhängung seines Peugeot beschädigt und absolvierte mit dem Defekt 50 Kilometer Verbindungsetappe. Dann blieb sein Auto in der Einfahrt zum Serviceplatz im weichen Sand stecken. Richard Burns und Robert Reid versuchten das Fahrzeug aus dem tiefen Sand zu befreien, mussten aber erschöpft aufgeben:

"Mir fehlen die Worte. Während der gesamten Verbindungsetappe wusste ich, dass die Einfahrt in den Servicepark schwierig werden könnte. Und dann blieben wir wirklich dort stecken.“

Corrado Provera (Direktor Peugeot Sport): „Wir sind sehr enttäuscht. Wenn ein Fahrer die Prüfung absolviert, aber nicht in den Servicepark fahren kann, stimmt das System nicht. Richard kann stolz auf seine Leistung sein. Er hat toll gekämpft, um im Wettbewerb zu bleiben.“

Einmal mehr wird das Event dem Ruf als "Killer-Rallye" gerecht, direkt hinter den neun verbliebenen Werkspiloten folgen schon die Gruppe N Haudegen, das Wiener Duo Rudi Stohl und Chris Wikus liegt bereits auf der vierten Position der Gruppe N, im Gesamtklassement belegt das Team Rang 13.

Rudi Stohl hat somit gute Chancen, seine vorerst letzte Safari-Rallye auf dem Stockerl zu beenden, wenngleich er dies wohl kaum aus eigener Kraft schaffen dürfte, der Rückstand auf das drittplatzierte Team Singh/Oh fällt mit rund 1:45 Stunden Rückstand doch beträchtlich aus.

Das detaillierte Ergebnis entnehmen Sie bitte der rechten Navigation!

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