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Der vierte Sieg in Folge?

Nachdem der neue Focus WRC 03 sein Potential schon gezeigt hat, soll mit dem neuen Auto der vierte Griechenland-Sieg in Folge her.

Manfred Wolf

Ford geht mit vier Piloten an die Herausforderung „Akropolis“: Markko Märtin/Michael Park, Francois Duval/Stephane Prevot, Mikko Hirvonen/Jarmo Lehtinen und der junge Finne Jari Matti Latvala mit seinem walisischen Co-Piloten Carl Williamson werden sich für Ford durch Staub und Hitze kämpfen.

Und der allererste dieser Truppe zählt auch ganz bestimmt zu den heißen Sieganwärtern bei der Schotter-Hatz in Griechenland: Markko Märtin, der bereits im letzten Jahr am Sieg nicht mehr zu hindern gewesen wäre – hätte da nicht ein Reifen schlapp gemacht.

Trotzdem beharrt Markko Märtin darauf, dass die Griechenland Rallye nicht einmal zu seinen Lieblings-Veranstaltungen zählt: „Natürlich war ich im letzten Jahr enttäuscht, den Sieg so zu verlieren. Aber jetzt meinen die Leute, ich müsste gerade die Akropolis unbedingt gewinnen wollen. Das stimmt aber nicht. Ich möchte einfach jede Rallye gewinnen, egal wo und egal wann.“

„Ich werde von Beginn an Vollgas fahren und über das letzte Jahr gar nicht nachdenken, “ so der 27jährige Este: „Wir müssen nur auf die richtige Reifenwahl achten und mit den Reifen haushalten. Es nützt dir nichts, wenn du auf der ersten Prüfung superschnell bist und dann lassen die Reifen zu stark nach. Aber Michelin ist stark, es sollte alles gut gehen!“

Für Francois Duval ist es – trotz seiner 22 Jahre – schon der dritte Start in Griechenland: „Ich mag so schwierige Rallyes. Unter ähnlichen Bedingungen bin ich in der Türkei Dritter geworden, dort habe ich mich richtig wohl gefühlt.“

„Unser Auto ist stark, ich mache mir wegen der schlechten Straßenbedingungen keine Sorgen. Ich werde nicht von Beginn an voll fahren und mich aus allen Problemen heraushalten. Wenn alles gut läuft, möchte ich am zweiten und dritten Tag angreifen.“

Für Mikko Hirvonen ist die Rallye komplett neu: „Ich werde versuchen, etwas mehr zu riskieren. Ich war am Anfang des Jahres noch sehr vorsichtig, vor allem weil ich mich zwischen den Geschwindigkeiten bei der Besichtigung und den Renngeschwindigkeiten etwas umstellen musste. Das läuft jetzt aber schon viel besser, ich bin recht zuversichtlich.“

Matti Latvala ist bei der Akropolis Rallye ebenfalls ein kompletter Neuling, der Einsatz ist erst sein zweiter Auftritt bei einem WM-Lauf.

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