RALLYE

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Gemischte Gefühle

Alle drei Werks-Peugeot hatten mit verschiedenen Problemen zu kämpfen, Richard Burns ist dennoch happy, seinen WM-Vorsprung ausgebaut zu haben.

Mit einem vierten Rang bei der Rallye Akropolis hat Peugeot-Pilot Richard Burns seine Führung in der Rallye-Weltmeisterschaft auf fünf Punkte Vorsprung ausgebaut.

Für Burns war es kein leichter Einsatz: Der Brite hatte am ersten und zweiten Tag der extrem harten Schotter-Rallye Zeit durch zwei Getriebedefekte verloren. Da das Getriebe nicht ein weiteres Mal gewechselt werden durfte, musste Burns neun Wertungsprüfungen ohne den zweiten Gang fahren.

Trotzdem setzte sich der Peugeot-Pilot auf der letzten Etappe gegen den Finnen Tommi Mäkinen im Kampf um Platz vier durch. „Am letzten Tag habe ich mich nur darauf konzentriert, das Auto ins Ziel zu bringen", berichtete Burns. „Ich bin natürlich glücklich, dass ich weiterhin die WM anführe. Es war eine unglaublich schwere Rallye."


Teamkollege Harri Rovanperä belegte Platz sechs und holte drei weitere Punkte für Peugeot in der Marken-Weltmeisterschaft. Peugeot liegt damit in der Hersteller-Wertung mit elf Punkten Vorsprung an der Spitze vor Citroën.

Am Ende der ersten Etappe hatte Rovanperä den zweiten Platz belegt, war aber am zweiten Tag ebenfalls durch einen Getriebedefekt zurückgefallen.

„Dies war eine enttäuschende Rallye für mich", berichtete der Finne. „Natürlich ist es gut, dass wir Punkte geholt haben, doch wir hatten zu Beginn eine gute Siegchance. Das Auto war sehr gut, lediglich dieser einzige Defekt hat uns so weit zurück geworfen."

Weltmeister Marcus Grönholm war am Ende des ersten Tages der Rallye durch einen Defekt der Benzinpumpe ausgefallen. Bis dahin hatte der Finne den dritten Rang hinter seinem Teamkollegen Harri Rovanperä belegt.

Corrado Provera, der Direktor von Peugeot Sport, sah das Ergebnis mit gemischten Gefühlen. „Einerseits sind wir unglücklich, denn wir hätten hier siegen können. Aber wir sind auch zufrieden, weil wir die Führung in der Weltmeisterschaft behauptet haben. Richard Burns hat sich hier als echter Kämpfer bewiesen. Er hat einen außerordentliche Leistung gezeigt, als er am letzten Tag noch den vierten Platz eroberte."

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Rallye-WM: Akropolis

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