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Durchkommen und abstauben

Manfred Stohl möchte bei der Korsika Rallye wieder auf sich aufmerksam machen, die Devise lautet, eine Top-Platzierung ins Ziel zu bringen.

Nach dem Einsatz in Deutschland gab es für das OMV Team Manfred Stohl und Ilka Minor eine längere Pause in der WM.

Bei der Rallye de France auf Korsika geht das Duo vom 17. bis 19. Oktober mit einem Peugeot 206 WRC an den Start. Es handelt sich dabei um jenes Auto, mit dem der 31 Jahre alte Wiener bereits im April in Neuseeland für Furore sorgte und am ersten Tag einige Top-10-Zeiten erzielte. Für Aufsehen will Stohl auch in Korsika sorgen.

Die Marschrichtung hat OMV Pilot Manfred Stohl bereits fest gelegt. Will man im Konzert der Großen mitmusizieren, muss man vom ersten Kilometer weg volles Risiko gehen. Dabei gilt es die Chancen realistisch einzuschätzen, da das Material eines Werkteams gegenüber dem eines Privatteams einfach um eine Klasse höher einzuschätzen ist.

Dennoch verfügt der Wiener über ein den Verhältnissen entsprechend perfekt vorbereitetes Auto aus der Werkstatt von Parade-Tuner Rolf Schmidt. In diesem Sinne will Stohl versuchen die Rallye zu beenden und durch den Ausfall oder technische Gebrechen seiner Gegner Plätze „abstauben“.

„Die Top-Zeiten in Neuseeland waren für meine Karriere enorm wichtig. Jetzt sollte ich daran arbeiten, dass ich eine Spitzenplatzierung ins Ziel bringe. Meine vorrangigen Gegner sind dabei die Privatteams. Schön wäre es dazu, das eine oder andere Werksteam hinter mir zu lassen. “, erklärt Manfred Stohl.

Leicht wird es jedenfalls nicht, denn unter den Privatteams findet sich unter anderem auch Cedric Robert (Fra/Peugeot), der vor zwei Wochen in San Remo den ausgezeichneten neunten Gesamtrang einfuhr. Anderseits liegt dem OMV Piloten die Korsika-Rallye. Zwei Mal konnte er dort schon die Gruppe-N-Wertung für sich entscheiden.

Stohl: „Die Streckenführung ist sehr rhythmisch. Lauter kurze, schnelle Ecken. Das liegt mir ganz gut.“

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