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Wieder erwischt es Solberg und Märtin

Solberg (Subaru) hält nach einer Wasserdurchfahrt an und verliert die Führung, Ford-Pilot Märtin überschlägt sich und muss aufgeben!

Manfred Wolf

Der erste volle Rallye-Tag in Argentinien begann für alle Spitzenpiloten mehr oder weniger normal. Petter Solberg sicherte sich – nachdem er mit einer Bestzeit bei den beiden SuperSpecials am Donnerstagabend gleich in Führung gegangen war – die erste SP-Bestzeit auf der 21,35 Kilometer langen SP „La Cumbre“.

Der Subaru-Pilot war 9,1 Sekunden schneller als Markko Märtin im Ford Focus WRC 04, dahinter drängten sich gleich vier Piloten innert fünf Sekunden: Marcus Grönholm und sein Peugeot-Teamkollege Harri Rovanperä fuhren die dritt- bzw. viertschnellste Zeit, Sebastien Loeb (Citroen) war Fünfter, Carlos Sainz (ebenfalls Citroen) Sechster.

Mikko Hirvonen verlor bereits 30,3 Sekunden auf seinen Teamkollegen Solberg, Gilles Panizzi verwies mit seinem Mitsubishi den zweiten Ford-Piloten Francois Duval auf Rang neun, Kristian Sohlberg im zweiten Lancer belegte den zehnten Rang.

Mit einer neuerlichen Bestzeit auf der SP4 „Ascochinga“ konnte Solberg seinen Vorsprung in der Gesamtwertung zwar weiter ausbauen, die Konkurrenz war ihm allerdings schon dicht auf den Fersen. Carlos Sainz verlor als Zweitschnellster gerade einmal 1,5 Sekunden, Marcus Grönholm war seinerseits nur eine Zehntelsekunde langsamer als Sainz.

Die weiteren Platzierungen: Markko Märtin, Sebastien Loeb, Harri Rovanperä, Francois Duval, Mikko Hirvonen, Gilles Panizzi und Kristian Sohlberg.

In der Gesamtwertung geriet Märtin aber gehörig unter Druck von Grönholm, der Finne rückte dem Ford-Piloten bis auf eine Zehntelsekunde auf den Pelz.

Heftiger Überschlag von Märtin

Vielleicht war es ja der Druck von Marcus Grönholm, vielleicht läuft es aber auch im Moment ganz einfach nicht rund für Markko Märtin: Der Este verabschiedete sich jedenfalls auf SP5 mit einem heftigen Überschlag aus der Rallye

Während Markko Märtin zur Sicherheit in ein Spital gebracht wurde, blieb sein Co-Pilot Michael Park bis auf einige kleine Schrammen Gott sei Dank unverletzt, allzu schlimm dürfte es aber auch bei Märtin nicht sein.

Märtins Ausfall hätte schon eine deutliche Veränderung im Gesamtklassement gebracht, doch damit nicht genug: Petter Solberg erwischte – wie schon in der Türkei – eine Wasserdurchfahrt mehr als unglücklich, der Norweger musste danach sogar anhalten.

Der Zeitverlust auf den SP-Besten betrug 27,8 Sekunden, damit verlor Solberg auch die Führung im Gesamtklassement und fiel bis auf den vierten Rang zurück. An die Spitze setzte sich Marcus Grönholm mit 2,9 Sekunden Vorsprung auf Carlos Sainz und weiteren 3 Sekunden auf Sebastien Loeb.

Das Citroen-Duo gewann übrigens die fünfte SP, Loeb fuhr 16,7 Kilometer langen SP „Villa Giardino“ zwei Sekunden schneller als Sainz und 4,5 Sekunden schneller als Grönholm.

Gruppe N: Ein heftiger Kampf um die Spitze

In der Gruppe N tobt derweilen ein heftiger Kampf zwischen Marcos Ligato und Jani Paasonen um die Spitzenposition, einzig Manfred Stohl kann das Tempo der beiden Schotterspezialisten halbwegs mitgehen.

Nach fünf Sonderprüfungen führt Marcos Ligato eine Mitsubishi-Dreifachführung mit 1,7 Sekunden Vorsprung vor Jani Paasonen an, Stohl liegt 26,7 Sekunden zurück, als nächster Verfolger hat der Brite Marc Higgins (Subaru Impreza WRX) bereits 30,3 Sekunden Rückstand auf Stohl.

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