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Große Zeitabstände prägen das Bild

Marcus Grönholm fährt auf SP 2 eine beeindruckende Bestzeit, Markko Märtin (Ford) und Sebastien Loeb (Citroen) können halbwegs mithalten.

Manfred Wolf

Das ist ein wahrer Paukenschlag zum Auftakt der WM-Saison: Dass die Peugeot-Truppe keine halben Sachen machen würde, war klar – dass der brandneue 307 WRC aber gleich von der ersten SP weg dermaßen schnell sein würde, damit hatte wohl niemand so wirklich gerechnet.

Vielleicht haben aber auch nur die Gegner von Marcus Grönholm noch geschlafen, als der Finne auf der SP ‚Piegut – Urtis’ über 20,18 Kilometer eine souveräne Bestzeit hinlegte.

Am ehesten folgen konnten ihm Ford-Star Markko Märtin (+ 9,9) und Vorjahressieger Sebastien Loeb (Citroen, + 11,2). Schon deutlicher abgeschlagen der zweit Ford-Pilot Francois Duval (+ 19,5), Weltmeister Petter Solberg verlor in seinem Subaru Impreza WRC gleich 36 Sekunden.

Eine tolle Performance liefert Roman Kresta in seinem privaten Hyundai Accent WRC ab, er erzielt die sechstbeste SP-Zeit (+ 38,2) – davon hat das Hyundai-Werksteam im letzten Jahr nur träumen können...

Knapp dahinter der zweite Citroen-Pilot, Altmeister Carlos Sainz, er verliert 38,7 Sekunden auf die Bestzeit von Grönholm. Schnellster Mitsubishi-Pilot bei der Rückkehr der japanischen Marke auf die Rallye-WM-Pisten ist etwas überraschend nicht Gilles Panizzi sondern Team-Junior Gianluigi Galli, der erobert die achtschnellste Zeit (+ 44,8).

Dann ein weiterer Privatfahrer: Nicolas Vouilloz stellt seinen Peugeot 206 WRC auf Platz neuen (+ 50,3). Hinter ihm dann die „zweite Liga“ der Werks-Piloten: Freddy Loix (Peugeot 307 WRC + 58,5), Gilles Panizzi (Mitsubishi Lancer WRC + 1.17,7) und Subaru-Debütant Mikko Hirvonen (+ 1.21,9).

Man darf gespannt sein, ob es in diesem Ton weitergeht, die aktuellsten Zeiten finden Sie jedenfalls hier!

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