RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Große Zeitabstände prägen das Bild

Marcus Grönholm fährt auf SP 2 eine beeindruckende Bestzeit, Markko Märtin (Ford) und Sebastien Loeb (Citroen) können halbwegs mithalten.

Manfred Wolf

Das ist ein wahrer Paukenschlag zum Auftakt der WM-Saison: Dass die Peugeot-Truppe keine halben Sachen machen würde, war klar – dass der brandneue 307 WRC aber gleich von der ersten SP weg dermaßen schnell sein würde, damit hatte wohl niemand so wirklich gerechnet.

Vielleicht haben aber auch nur die Gegner von Marcus Grönholm noch geschlafen, als der Finne auf der SP ‚Piegut – Urtis’ über 20,18 Kilometer eine souveräne Bestzeit hinlegte.

Am ehesten folgen konnten ihm Ford-Star Markko Märtin (+ 9,9) und Vorjahressieger Sebastien Loeb (Citroen, + 11,2). Schon deutlicher abgeschlagen der zweit Ford-Pilot Francois Duval (+ 19,5), Weltmeister Petter Solberg verlor in seinem Subaru Impreza WRC gleich 36 Sekunden.

Eine tolle Performance liefert Roman Kresta in seinem privaten Hyundai Accent WRC ab, er erzielt die sechstbeste SP-Zeit (+ 38,2) – davon hat das Hyundai-Werksteam im letzten Jahr nur träumen können...

Knapp dahinter der zweite Citroen-Pilot, Altmeister Carlos Sainz, er verliert 38,7 Sekunden auf die Bestzeit von Grönholm. Schnellster Mitsubishi-Pilot bei der Rückkehr der japanischen Marke auf die Rallye-WM-Pisten ist etwas überraschend nicht Gilles Panizzi sondern Team-Junior Gianluigi Galli, der erobert die achtschnellste Zeit (+ 44,8).

Dann ein weiterer Privatfahrer: Nicolas Vouilloz stellt seinen Peugeot 206 WRC auf Platz neuen (+ 50,3). Hinter ihm dann die „zweite Liga“ der Werks-Piloten: Freddy Loix (Peugeot 307 WRC + 58,5), Gilles Panizzi (Mitsubishi Lancer WRC + 1.17,7) und Subaru-Debütant Mikko Hirvonen (+ 1.21,9).

Man darf gespannt sein, ob es in diesem Ton weitergeht, die aktuellsten Zeiten finden Sie jedenfalls hier!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Monte Carlo

- special features -

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?