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Frühes Aus

Riesenpech für Manfred Stohl, der OMV-Pilot rutscht auf der 2. SP gegen eine Böschung und muss aufgeben, Xavier Pons beim Debüt gut unterwegs.

Manfred Stohls Auftritt bei der Acropolis Rally 2005 war leider nur von kurzer Dauer. Bereits auf der ersten Sonderprüfung am Feitag rutschte der 32-jährige Wiener von der Strecke und beschädigte das Citroen Xsara WRC derart, dass an ein Weiterfahren nicht mehr zu denken war.

Sowohl Stoßdämpfer, als auch die linke vordere Radaufhängung gingen zu Bruch. OMV World Rally Team-Neuzugang Xavi Pons schlägt sich hingegen beachtlich. Der Spanier, zum ersten Mal im Citroen Xsara WRC, lernt von Kilometer zu Kilometer und liegt nach vier von 19 Sonderprüfungen auf dem 18. Gesamtrang.

Das Missgeschick geschah nach rund drei Kilometern auf der ersten Sonderprüfung am Freitag. Das OMV Team Manfred Stohl und Ilka Minor kam zu schnell zu einer Rechtskurve und schlug links vorne an einer Böschung an.

Stohl: „Ich habe einfach zu spät gebremst. Als wir dann angeschlagen haben, dachte ich im ersten Moment, dass ich noch weiter fahren kann. Doch nach knapp einem Kilometer ist der Stoßdämpfer raus gefallen und auch die Vorderradaufhängung dürfte was abbekommen haben. Das war wirklich nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Ich wollte am ersten Tag schnell fahren, damit ich am zweiten Tag eine gute Startposition habe.“

SupeRally am Samstag

Dennoch ist für das österreichische OMV World Rally Team die Rally Acropolis noch nicht vorbei. Auf Grund der SupeRally-Regelung wird man am Samstag wieder an den Start gehen. Dafür hat das Kronos-Team am Freitag noch 2:45 Stunden Zeit den Xsara wieder einsatzbereit zu machen.

Für jede nicht gefahrene Sonderprüfung am Freitag gibt es jedoch fünf Strafminuten auf die jeweilige Bestzeit des schnellsten Privatfahrers. Das ergibt in Summe 30 Minuten. Stohl: „Natürlich haben wir damit keine Chancen auf WM-Punkte, aber es ist ein gutes Training unter Rennbedingungen.“

Problemlose Premiere für Pons

Weit besser läuft es für Xavi Pons. Bei seinem ersten Einsatz im OMV World Rally Team ging der Spanier bislang noch kein Risiko ein und nützt jeden Kilometer um sich auf das neue Arbeitsgerät einzustellen. Pons.

„Wir geben zur Zeit sicher noch keine 120 Prozent. Doch das wäre auch unklug, denn vorrangig wollen wir den Citroen erst kennen lernen. Die Sonderprüfung sind auch extrem schnell und es ist wie zu erwarten war, sehr hart.“

In der Gesamtwertung liegt das OMV Duo Xavi Pons und Carlos del Barrio nach vier Sonderprüfungen auf dem 18. Gesamtrang.

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