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Begeisterung bei Manfred Stohl

Manfred Stohl und Xevi Pons absolvierten die beiden SuperStages ohne jedes Risiko, die Rallye selbst dürfte indes zur „weichen Angelegenheit“ werden.

Das OMV World Rallye Team zeigte sich nach den beiden SuperStages am Donnerstag überwältigt. Über 100.000 Rallye-Fans stürmten das Pro-Racing-Gelände nahe Villa Carlos Paz. Nach dem sensationellen Zuschauererfolg bei der Akropolis-Rally vor drei Wochen ein weiterer Beweis dafür, dass die Rallye-WM lebt – und wie! Die beiden Teams Manfred Stohl/Ilka Minor und Xevi Pons/Carlos del Barrio absolvierten die zwei Sonderprüfungen zu je 3,02 Kilometer ohne Risiko und liegen in der Gesamtwertung auf den Plätzen elf (Manfred Stohl) und 15 (Xevi Pons).

Blitze aus der Dunkelheit

„Es ist ein Wahnsinn. Argentinien ist ein absolut rallyebegeistertes Land. Schon beim Training standen tausende Menschen am Straßenrand. Und bei der Superstage ist der Zuschaueransturm unglaublich. Im Gegensatz zum Olympiastadion siehst du die Leute aber in der Dunkelheit nicht. Aber du kannst sie spüren. Und andauernd kommen die Blitze der Fotoapparate aus der Dunkelheit“, zeigt sich OMV-Pilot Manfred Stohl begeistert. Seine fahrerische Zurückhaltung auf dem Rundkurs ist genauso einleuchtend: „Es gibt so tiefe Spurrillen, dass du hier mehr verlieren als gewinnen kannst. Wenn du zu stark einlenkst, kann dir da schon ein Rad weg brechen oder du überschlägst dich.“

Entscheidung fällt auf der ersten Etappe

Die tiefen Spurrillen werden den 33jährigen Österreicher auch auf der ersten Etappe begleiten. Der Boden ist so weich, dass man schon nach wenigen Fahrzeugen versinkt. Stohl: „Man hat bereits beim Shakedown gesehen, worauf man sich in den kommenden Tagen gefasst machen muss. Da ist es egal, ob es regnet oder nicht.“ Trotzdem will der Wiener, der in der WM-Zwischenwertung an siebenter Stelle rangiert, bereits am ersten Tag voll angreifen. Mit 162,34 Kilometer ist es die längste der drei Etappen. Stohl: „Ich bin überzeugt, dass das Ergebnis von Freitagabend auch das Endergebnis der Rallye sein wird.“

Pons erwartet Steigerung zu Griechenland

Stohls Teamkollege Xevi Pons hat ebenfalls sein Ziel klar vor Augen. Er will sich gegenüber der Akropolis-Rally weiter steigern. Pons: „Es ist nun unsere zweite Rallye mit dem Citroen Xsara WRC. Wir haben gesehen, dass das Auto von Kronos perfekt vorbereitet wird. Natürlich ist mir auch klar, dass wir uns in langsamen Schritten vorwärts bewegen müssen. Ich bin erst zum zweiten Mal in Argentinien. Aber schon im Vorjahr haben wir die volle Härte dieser Rallye zu spüren bekommen. Wir wollen auf jeden Fall ins Ziel kommen und so weiter wertvolle Rennkilometer sammeln.“

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