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Dominierendes Privatteam in Argentinien

Manfred Stohl und Co-Pilotin Ilka Minor holen mit Platz acht einen WM-Punkt, die Teamkollegen Pons/Barrio kämpfen sich in die Top-Ten zurück.

Das OMV World Rallye Team hat bei der 25. Auflage der Argentinien-Rallye trotz einiger kleiner Probleme eine hervorragende Vorstellung abgeliefert. Mit Manfred Stohl in den Punkterängen und Xevi Pons auf Platz zehn hat man die Vormachtstellung bei den Privatteams eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Stohl sichert mit dem WM-Punkt auch den siebenten Platz in der WM-Zwischenwertung ab. Und der zweite zehnte Platz in Folge für –Stohls Teamkollegen Xavi Pons zeigt, dass sich der Spanier mit dem Xsara WRC schon ganz gut angefreundet hat.

Zufriedenheit überwiegt

Nach einem starken Start am Freitag kämpfte OMV-Pilot Manfred Stohl am Samstag mit einigen technischen Problemen. Vor allem die Bremse funktionierte nicht ganz nach den Vorstellungen des 33jährigen. Dann kam auf der letzten Sonderprüfung des zweiten Tages auch noch ein kaputter Stoßdämpfer dazu. Stohl: „Das war Glück, denn noch eine Sonderprüfung hätten wir unmöglich fahren können. Da haben wir auch sicher den Kampf um Platz sieben gegen Duval verloren.“

Denn am dritten Tag war der Österreicher wieder in seinem Element. Der letzte Angriff auf Duval scheiterte aber schlussendlich um 14 Sekunden. Stohl: „Das ist schon in Ordnung. Ich bin mit der Rallye und dem einen WM-Punkt sehr zufrieden. Der Zeitrückstand von nur 5:42,9 Minuten auf Loeb stimmt mich zuversichtlich. Jetzt gilt meine ganze Konzentration Finnland, wo ich mich sicher nicht von der finnischen WRC-Armada fressen lassen will.“

Zielvorgabe klar erfüllt

Xevi Pons hat seine zweite Rallye im OMV World Rallye Team wie nach Plan absolviert. Der 25jährige Spanier verbesserte sich auch in Argentinien von Kilometer zu Kilometer und setzte sich mit einigen Top-Ten-Gesamtzeiten in Szene. Vor allem am letzten Tag zeigte Xevi, dass er das Herz zur Attacke hat, als er sich von Ford-Werkspilot Roman Kresta den zehnten Gesamtrang zurück holte. Pons: „Das war uns wirklich sehr wichtig, da wir sehen konnten, welches unausgeschöpfte Potential eigentlich noch vorhanden ist. Die beiden Schotterrallyes waren enorm wichtig. Ebenso die beiden Zielankünfte, da wir nun neben den Tests auch 700 Rennkilometer absolviert haben. Jetzt gilt unser Interesse der OMV ADAC Rallye in Deutschland. Auf Asphalt können wir sicher den Speed erhöhen.“

Erfolgsserie prolongiert

Das OMV World Rallye Team hat unter der Führung von Kronos Racing die Erfolgsserie 2005 prolongiert. Bei den bisher sechs gefahrenen Rallyes landete man jedes Mal mit zumindest einem Auto unter den Top-Ten und holte 13 WM-Punkte (Stohl 12, Pykälistö 1). „Das ist schon sehr gut. Aber trotz der Erfolge werden wir hart weiter arbeiten, denn wir haben heuer noch einiges vor und wollen vor allem unsere Vormachtstellung als bestes Privatteam ausbauen. Manfred und Xavi haben bei jeder Rallye die Möglichkeit, in die Punkte zu fahren“, freut sich Kronos Racing Teamchef Marc van Dalen.

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