RALLYE

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Strahlende Gesichter bei Citroen

Sébastien Loeb hat Rallye-Geschichte geschrieben, Francois Duval holte Punkte und insgesamt waren vier Citroen Xsara in den Top-Ten.

Sébastien Loeb hat in Argentinien Rallye-Geschichte geschrieben: Mit seinem siebenten Saisonsieg brach Loeb den Rekord der meisten Siege in einer Saison und den Rekord der meisten aufeinander folgenden Siege. Beide Rekorde hatte ein Landsmann gehalten – Didier Auriol ist nach den aktuellen Erfolgen von Loeb aber endgültig abgelöst.

„Es war nicht einfach“, so Loeb nach seinem sechsten Sieg in Folge. „Man braucht nur auf die Abstände zu schauen. Ich kann ihnen sagen, dass ich bis zu den zwei letzten Wertungsprüfungen sehr hart angegriffen habe. Deshalb leistete ich mir auch Dreher, unter anderem gestern. Dennoch konnte ich auf die Zuverlässigkeit des Xsara und mein Team zählen. Das war unser siebenter Sieg in diesem Jahr, aber wir möchten mehr und noch besser abschneiden.“

Teamkollege Francois Duval brachte seinen Xsara als Siebenter sicher ins Ziel. „Ich bin im Ziel, aber mit dem Resultat bin ich nicht so zufrieden“, so der Belgier. „Das Wichtigste ist jedoch, die Rallye zu Ende gefahren und an Selbstvertrauen dazu gewonnen habe. Außerdem bin ich zufrieden, dass Sven und ich gut zusammengearbeitet haben.“

Mit dem Endresultat und den 12 Punkten ist auch Teamchef Guy Fréquelin zufrieden. „Dieser Sieg ist etwas Besonderes“, so der Franzose. „Nicht nur, weil es eine schwierige Rallye war und wir einen neuen Rekord aufgestellt haben, sondern weil wir vier Citroen in den Top-Ten haben.“

Guy Frequelin ist mit Duval zufrieden

Francois Duval hat seinen Xsara in Argentinien ganz gelassen und zwei Punkte geholt. Teamchef Guy Fréquelin war erleichtert. „Ich sagte Francois, dass er keinen Fehler machen soll, denn die Punkte sind sehr wichtig“, so Fréquelin gegenüber Autosport. „Unser Wagen ist bei 80 bis 95 Prozent sehr schwer zu fahren. In meinen Augen ist es ein gutes Resultat nach zweimonatiger Abstinenz.“

In den nächsten Rallyes muss sich Duval dann steigern, wobei es in Finnland nicht einfach werden wird. „Er wird in Zukunft besser abschneiden“, ist Fréquelin überzeugt. „Finnland wird für ihn schwierig sein, denn dort hat er nicht viel Erfahrung. Ich werde ihm vor Finnland die gleichen Worte wie in Argentinien sagen und dann werden wir für Deutschland weitersehen.“

Dort dürfte Citroen seinem Junior Duval wohl freien Lauf lassen. Im vergangenen Jahr eroberte der Belgier auf dem deutschen Asphalt acht Punkte und wurde hinter Sébastien Loeb Zweiter!

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