RALLYE

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Angriff ist die beste Verteidigung

Platz 5 in der Marken-WM ist viel zu wenig. In Neuseeland werden Loeb und Duval angreifen. Ziel: ein Podestplatz und eine Top-5 Platzierung.

Weltmeister Citroen erlebte keinen zufrieden stellenden Start in die neue Rallye-Saison: Die Franzosen liegen nach drei Rallyes nur auf Platz fünf in der Markenwertung und haben 15 Punkte Rückstand auf Peugeot. Teamchef Guy Frequelin erklärte: „Man befindet sich schnell in einer gefährlichen Situation, wenn während drei Rallyes hintereinander nur ein Auto ins Ziel kommt. So etwas haben wir seit unserer Rückkehr nicht erlebt.“

In Neuseeland wird Citroen daher versuchen endlich beide Wagen in die Punkte zu bringen. „Wir haben eine Idee, was wir tun müssen, damit der Xsara konkurrenzfähig sein wird“, machte Frequelin klar. „Wir müssen nun schauen, wie unsere Arbeit im Vergleich zur Konkurrenz ausschaut. Unser Ziel lautet einen Wagen auf das Podest zu bringen und den anderen in die Top-5.“

Sebastien Loeb erklärt sich den schwierigen Saisonstart derweil mit „wenig Glück“. „Das Teil, das mir in Mexiko kaputt gegangen ist, hat sich in der Vergangenheit bewährt, sogar auf harten Schotterprüfungen“, so der Franzose. „Was die reine Performance betrifft, so sieht das Bild zufrieden stellend aus. Als wir in Mexiko sicher waren den vierten Platz erobert zu haben, war die Freude vergleichbar mit einem Sieg. Denn wir waren von soweit her gekommen. Unser Wagen war in der Vergangenheit der zuverlässigste des Feldes und ich sehe keinen Grund, warum das nicht mehr so sein sollte.“

In Neuseeland wird Loeb im Vergleich zum vergangenen Jahr nicht als Erster starten. „Letztes Jahr hatte ich dadurch 44 Sekunden verloren und wusste, dass der Sieg nicht mehr möglich werden würde“, sagte Loeb. „Am Sonntag lag ich 47 Sekunden hinter dem Leader, der hart um seinen Platz gekämpft hatte. De facto hatte ich also alles am Freitag verloren.“

Teamkollege Francois Duval hofft unterdessen, in Neuseeland Punkte einzufahren. Schließlich kämpfte der Belgier in allen drei Rallyes um Punkte und das Podest mit, bis ihn Probleme immer wieder zurückwarfen. „Der Druck ist groß genug“, so der Belgier. „Genau wie das Team, war ich nach dem technischen Problem in Mexiko sehr enttäuscht. Wenn wir auf die drei Events zurückschauen, dann waren wir stets schnell unterwegs. In Neuseeland kann ich auf meine Erfahrung aufbauen, die auf den technischen Strecken sehr wichtig sein wird. Ein Top-5 Resultat würde mir sehr gefallen und noch glücklicher wäre ich über einen Podestplatz. Einen Sieg halte ich unter normalen Umständen nicht für möglich.“

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