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"Ziel bleibt ein WM-Punkt"

Manfred Stohl verliert auf der zweiten Etappe nach einem Ausrutscher und einem Dreher zwei Plätze, am Finaltag will er zurück in die Punkteränge.

Der zweite Tag der Propecia Rally Neuseeland hatte es für das OMV World Rally Team in sich. Nach den ersten drei Sonderprüfungen noch am achten Gesamtrang, wurde der Angriff auf den zweiten drei SPs leider nicht belohnt.

Nach einem Ausrutscher ins Gebüsch und einem Dreher fiel das OMV Team Manfred Stohl und Ilka Minor im Citroen Xsara WRC auf den zehnten Gesamtrang zurück.

Der Rückstand auf den punktebringenden achten Platz beträgt jedoch nur knapp 18 Sekunden. Und das ist das Ziel, das sich der 32-jährige Wiener für Sonntag gesetzt hat.

Eigentlich hatte am Samstag alles sehr gut begonnen. Manfred Stohl sicherte den achten Gesamtrang gegenüber den Mitsubishi-Piloten Harri Rovanpera (Fin) und Gianluigi Galli (Ita) ab.

Auch das Selbstvertrauen wuchs von Kilometer zu Kilometer. Doch nach dem ersten Service wurde dem OMV World Rally Team das Risiko zum Verhängnis. Gleich auf Sonderprüfung 12 die Schrecksekunde nach 2,5 Kilometer.

Stohl: "Wir kamen im vollen Tempo über eine Brücke, waren zu schnell und rutschten ins Gebüsch. Der Motor starb ab. Dadurch verloren wir sehr viel Zeit." Nur eine Sonderprüfung später wurde die erhoffte Aufholjagd auch nicht belohnt.

Nach einem Dreher musste der OMV Pilot zurück schieben und und ließ abermals Sekunden liegen. "In Neuseeland wird jeder kleiner Fehler härter bestraft als anderswo. Hier bleibt kein Fahrer davor verschont. Leider hat es heute uns erwischt."

Dennoch hat das OMV Team die Hoffnung auf WM-Punkte noch lange nicht aufgegeben. Am Sonntag stehen zwar nur mehr vier Sonderprüfungen auf dem Programm, doch die zählen zu den härtesten in der Rally-Weltmeisterschaft. Vor allem die legendäre SP "Whaanga Coast" hat schon so manche Träume zerstört.

"Die ist sehr lang und extrem eng. Allein im Vorjahr haben dort im ersten Umlauf gleich fünf Teams ihr Auto weggeworfen", erinnert sich der OMV Pilot. Und dort startet Manfred Stohl den Angriff auf die Punkteränge.

"Die beiden Mitsubishis liegen nur knapp 18 Sekunden vor mir. Das kann sich ausgehen. Mein Ziel bleibt hier zumindest ein WM-Punkt." Dass dem 32-jährigen Wiener die Sonntag-Sonderprüfungen entgegen kommen, hat er im Vorjahr gezeigt. Damals sicherte er sich im Finish noch den Sieg in der Gruppe-N.

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