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Rallye-Challenge: Herbst-Rallye

Ein Tag mit Höhen und Tiefen

Motiviert und sehr optimistisch ging das Duo Breiteneder/Katzensteiner in die zweite Rallye seiner noch recht jungen Motorsportkarriere.

Zumal mit dem VW Golf TDi Kit Car vom VW Rallye Team Austria ein perfekt vorbereitetes Fahrzeug zur Verfügung stand und auch die selektive und anspruchsvolle Streckenführung den Rallyeneulingen entgegen kommen sollte.

Die erste SP "Ölmühle 1" wurde mit großem Respekt und nötiger Vorsicht bereits an neunter Stelle beendet, auf SP 2 "Angermühle 1" waren Fahrzeug und Materie schon besser bekannt, wodurch sie auf Rang sechs beendet werden konnte.

Nach Regrouping und Service stand "Ölmühle 2" am Programm, welche erneut an sechster Stelle beendet wurde, und "Angermühle 2" ebenfalls, jedoch mit nur mehr drei Sekunden Abstand auf Platz vier.

Sichtlich erleichtert und vom perfekt laufenden Golf Kit Car überwältigt ging es in die Mittagspause, über Gesamtrang sieben erfreut und Platz fünf in Schlagdistanz durfte ebenfalls gejubelt werden.

Nach dem Mittagsservice ging es zur anspruchsvollen Prüfung "Raxendorf1", geschärft mit Schotteranteil und schnellen, welligen Vollgaspassagen, welche ebenfalls schnell und fehlerfrei auf Rang sechs beendet wurde. Gesamtrang fünf war erobert, wonach es zur Prüfung "Maria Laach 1" ging. Hier lief jedoch einiges schief und nicht nach Wunsch des 23jährigen Amstettners: "Zuerst hat sich ein Getriebeschaden angebahnt, wir haben die oberen Gänge schlichtweg verloren, danach war ich nach einem Verbremser kurz in der Wiese Blumen pflücken und zu allem Überfluß unterlief uns noch ein Regelverstoß, womit uns einiges an Strafzeit aufgebrummt wurde." Das TRT-Motorsport-Duo rettete sich ins erlösende Service, wo nach perfekter Arbeit des VW Rallye Team Austria wenigstens ein Weiterfahren mit vier Gängen ermöglicht wurde.

Trotz auferlegtem Handicap folgte mit Rang acht und vier auf den ausbleibenden Sonderprüfungen "Raxendorf 2" und "Maria Laach 2" eine beherzte Aufholjagd was summa summarum Platz elf in der Gesamtwertung und einen souveränen Sieg in der Dieselklasse bedeutet.

"Unterm Strich war die Herbst-Rallye ein Tag mit Höhen und Tiefen, einerseits zeigten wir, das wir auf Anhieb schnell und fehlerfrei fahren können, zum anderen ärgert das Schicksal aus SP 6, was die Hoffnung auf einen Stockerlplatz zunichte gemacht hat, schon nachhaltig."

Dennoch kann der 22jährige Amstettner angesichts dieser Leistung optimistisch in eine hoffentlich erfolgreiche Rallye-Zukunft blicken, über die in den nächsten Wochen nachhaltig entschieden wird...

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