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Rallye-Challenge: Herbst-Rallye

Spannung am Höhepunkt

Markus Benes möchte den Sieg in der Rallye-Challenge fixieren, es gilt daher den Mittelweg aus Taktik und Speed zu finden.

Dem niederösterreichischen Mazda-Team Mag. Markus Benes und Norbert Wannenmacher sind in der laufenden Rallye-Saison schon einige hervorragende Ergebnisse geglückt, dank der ausgezeichneten Leistung der Mechaniker von Trisko Rallye Service und der daraus resultierenden Zuverlässigkeit des Mazda 323 GTR konnten sie sich mit viel Einsatz die Führung in der Austrian Rallye Challenge sichern.

Jetzt steht erneut ein Event bevor, wo es drauf ankommt: Die Herbst-Rallye im südlichen Waldviertel, unweit entfernt von der Rallycross-Hochburg Melk, nicht zu Unrecht von Vielen als Höhepunkt der österreichischen Challenge gehandelt.

Eine Veranstaltung auch, wo Markus Benes schon einige sehr schöne Erlebnisse als Rallye-Teilnehmer hatte, am eindrucksvollsten im Jahr 2002, wo er Bester unter allen eingeschriebenen Challenge-Fahrern geworden ist. Entsprechend viel kann er sich auch für dieses Jahr erhoffen, zumal die Streckenführung, bisher schon eine der besten in der Rallye-Challenge, diesmal noch ein wenig höhere Ansprüche an die Fahrerteams stellen wird.

Höhepunkt wird wahrscheinlich der Rundkurs Maria Laach werden, wo 32 Kilometer über kurvenreichen Asphalt die Kondition und das Können der Fahrer und Beifahrer aufs Äußerste beanspruchen werden. Auch wagenmäßig und hinsichtlich der Qualität der Teilnehmerteams konnte die Herbstrallye deutlich zulegen, unter anderem sind sechs Top-Teams aus der ÖRM am Start.

Für Markus Benes und Norbert Wannenmacher geht es aber vor allem darum, den ersten Platz in der Austrian Rallye Challenge so gut als möglich zu halten. Wichtigster Gegner ist hier Franz Sonnleitner (mit Beifahrer Mario Fahrnberger), der seit Kurzem einen Mitsubishi Lancer Evo III fährt und daher in seiner Wagenklasse als großer Favorit gilt.

Aus diesem Grund muß auch Markus Benes großes Augenmerk darauf legen, in seiner Klasse, der Gruppe H, vorne zu sein, möglichst auf Platz Eins. Ganz einfach dürfte das nicht werden, denn hier hat er mit Markenkollegen Wolfgang Schmollngruber und Urquattro-Fahrer Franz Kohlhofer zwei hochkarätige Gegner.

Und was die Aufgabe noch ein wenig erschwert: Wolfgang Schmollngruber hat eben erst einen ehemaligen Werks-Mazda aus Frankreich erstanden, bei der Herbst-Rallye soll der Neuerwerb schon eingesetzt werden...

Es kann aber damit gerechnet werden, dass Markus Benes durchaus in der Lage sein könnte, auch diese Konkurrenten in der direkten sportlichen Auseinandersetzung zu bezwingen, vor allem in seiner derzeitigen Form, die mit verantwortlich ist für seine vielen Erfolge in der letzten Zeit.

Die Zeichen stehen auf Angriff, das ist absolut nötig, um in der Rallye-Challenge nicht an Boden zu verlieren. Die positive Motivation überwiegt den Druck bei Weitem, denn die Faszination der Herbst-Rallye ist auch für Markus Benes eine eigene Kategorie. Es wäre schön, könnte er hier seinem Challenge-Meisterschaftssieg näher kommen. Oder ihn sogar ganz fixieren.

Die Spannung ist am Höhepunkt. Und das wird man bei der Herbst-Rallye sicher merken.

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