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Grönholm: "Freue mich für Mikko!"

Hirvonen sprang für Grönholm in die Bresche, der sich einen Fahrfehler erlaubte und so seine Titelchancen begraben musste. Ford legte jedoch zu.

Mikko Hirvonen und sein Co-Pilot Jarmo Lehtinen konnten in Australien ihren ersten WRC-Sieg erringen, während sich Marcus Grönholm einen folgendschweren Patzer erlaubte und sich damit auch seiner letzten, ohnehin wagen Chancen auf die Fahrer-Weltmeisterschaft entledigte. Dafür jedoch konnte Ford die in der Türkei übernommene WM-Führung in der Marken-WM weiter ausbauen.

Mikko Hirvonen, der sieben SP-Bestzeiten beisteuern konnte, jubelte: "Das ist fantastisch, ich stand derartig unter Druck - nicht nur was den Sieg anbelangt, auch weil es darum ging, den Wagen nachhause zubringen, um möglichst viele Punkte für die Herstellerwertung zu erlangen. Petter [Solberg, der Platz zwei belegte)] hat mich ebenfalls mächtig unter Druck gesetzt - aber ich wollte nicht, dass er die Lücke schließt und hatte ein gutes Gefühl, ihn hinter mir halten zu können. Meine Nervosität hielt sich in Grenzen und ich konzentrierte mich darauf, meine Geschwindigkeit und meinen Rhythmus zu kontrollieren. Unser Plan ist es nun, die Konstrukteurswertung zu gewinnen."

Nach seiner Freitags-Rolle konnte Marcus Grönholm zwar weiterfahren, lag jedoch rund elf Minuten zurück - der 38-jährige belegte den 56. und letzten Platz. Der WM-Zeite erklärte: "Ich freue mich sehr für Mikko. Dieser Sieg wird sein Selbstvertrauen richtig ankurbeln - ich bin sicher, er wird so stark sein, dass er mich schlagen will. Ich bin traurig, dass wir nicht mehr nach Perth zurückkehren, denn das ist eine fantastische Rallye. Ich werde sie vermissen!"

Ford-Teamdirektor Malcolm Wilson erklärte abschließend: "Mikko hatte das Vertrauen und er spürte, dass er die Rallye unter Kontrolle hat. Ich sehe ihn über die ganze Saison hinweg als gereift an - die Art und Weise, wie er die letzten zwei Jahre mit dem Druck umgegangen ist, war fantastisch."

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