RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Zufriedenheit nach dem Shakedown

Mikko Hirvonen und Petter Solberg fuhren beim Shakedown jeweils die schnellste Zeit. Manfred Stohl auf Platz 7, Andreas Aigner auf Rang elf.

Michael Noir Trawniczek

Im Penllergear Forest, rund vier Kilometer vom Servicepark in Swansea entfernt, wurde am Donnerstagvormittag der Shakedown für die am Wochenende stattfindende Großbritannien-Rallye abgehalten. Während das Saisonfinale laut den Meteorologen bei Regen stattfinden soll, herrschte beim Shakedown Trockenheit - die 3,9 Kilometer lange Strecke zeigte sich in bestem Zustand, dazu eine freundliche Lufttemperatur von zehn Grad Celsius.

Außer einer beschädigten Aufhängung am Citroen Xsara von Dani Sordo, der gegen einen Stein fuhr, gab es keinerlei Zwischenfälle zu verzeichnen. Mikko Hirvonen (Ford) und Petter Solberg (Subaru) markierten beide eine schnellste Zeit von jeweils 2:22.6 Minuten.

Manfred Stohl war mit seiner Ausfahrt zufrieden. "Wir haben ein paar Änderungen am Fahrzeug unternommen, damit sollte erreicht werden, dass sich der Wagen bei Nässe besser anfühlt", erzählt Stohl im Anschluss.

Auf Regen hofft Andreas Aigner, der Red Bull Skoda-Pilot markierte die elftschnellste Zeit, etwas weniger als zwei Sekunden hinter seinem Stallkollegen Harri Rovanperä. Für Rovanperä stellt die GB-Rallye die letzte Möglichkeit dar, der Weltöffentlichkeit zu zeigen, dass er noch zu den Großen gehört - in Wales stand er 2001 als Zweiter auf dem Podium.

Bei der Deutschland-Rallye kannte Aigner bereits die Prüfungen, auch in Großbritannien fuhr er bereits im Vorjahr. Allerdings relativiert er: "Im Grunde kenn ich nur eine Sonderprüfung."

Zwanzig Boliden werden versuchsweise mit einem neuen Warnsystem ausgerüstet sein - vom Hubschrauber aus können die Verantwortlichen per Knopfdruck eine gelbe Warnleuchte und eine Sirene in den betreffenden Autos aktivieren, sollte es auf einer Prüfung zu Zwischenfällen kommen. Im Erfolgsfalle wird das System künftig zur Standardeinrichtung.

Am Donnerstagabend erfolgt im Millenium Stadion von Cardiff der zeremonielle Start - richtig los geht es am Freitagmorgen - um 9.17 Uhr Ortszeit wird die rund 17 Kilometer lange Wertungsprüfung "Port Talbot" in Angriff genommen.

Zeiten

 1. Hirvonen (Ford)          2:22.6
 =. Solberg (Subaru)        2.22.6
 3. Solberg (Peugeot)       2:23.3
 4. Grönholm (Ford)         2:23.4
 5. Sordo (Citroen)           2:23.5
 6. Atkinson (Subaru)       2:24.0
 7. Stohl (Peugeot)           2:24.1
 8. Latvala (Ford)             2:25.7
 9. Rovanperä (Skoda)      2:25.8
10. Pons (Citroen)            2:27.4
11. Aigner (Skoda)           2:27.7
12. Wilson (Ford)             2:29.1

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Großbritannien

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg