RALLYE

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Das Duell steht 1:1

Marcus Grönholm konterte mit der SP-Bestzeit, liegt nur noch 4,9 Sekunden hinter Loeb. Bengue rückte vor auf Rang 3. Stohl Gesamt-10., Aigner 16.

Michael Noir Trawniczek

Nachdem Weltmeister Sébastien Loeb in seinem Kronos-Citroen die erste Sonderprüfung für sich entscheiden konnte, holte Ford-Pilot Marcus Grönholm in SP 2 zum Gegenschlag aus - der Finne markierte bei der 27,78 Kilometer langen Wertungsprüfung mit 15:49.8 Minuten die Bestzeit, während Loeb mit 3,4 Sekunden Rückstand die zweitschnellste Zeit fuhr. Somit konnte Grönholm den Vorsprung von Loeb auf gerade einmal 4,9 Sekunden verkürzen.

Grönholm war wie sein Stallkollege Mikko Hirvonen nach der ersten Sonderprüfung noch nicht hundertprozentig mit dem Fahrverhalten seines Ford Focus zufrieden. Hirvonen würgte gleich beim Start den Motor ab - der Finne belegte auch in der zweiten Wertungsprüfung den fünften Platz hinter Privatier Alexandre Bengue und Dani Sordo, der am Morgen noch mechanische Probleme zu bewältigen hatte. Hirvonen klagte im Anschluss an die zweite Sonderprüfung, er habe bislang seinen Rhythmus nicht gefunden.

Alexandre Bengue konnte seiner drittschnellsten Zeit in der Gesamtwertung den zweiten Kronos-Fahrer Xavier Pons überholen und liegt als neuer Dritter 43,9 Sekunden zurück, sein Vorsprung auf Mikko Hirvonen beträgt exakt sechs Sekunden. Pons konnte in SP 2 "nur" Rang 6 belegen, womit er in der Gesamtwertung auf Rang 5 zurückrutschte. Auf dem sechsten Gesamtrang liegt der Finne Jari-Matti Latvala vor Nicolas Vouilloz, Francois Duval und Dani Sordo. Die beiden Subaru-Werksfahrer Stephane Sarrazin und Petter Solberg nahmen in SP 2 die Plätze 9 und 10 ein, liegen in der Gesamtwertung nur auf den Rängen 11 und 12.

Stohl: Zu wenig Traktion!

Auch OMV-Pilot Manfred Stohl konnte in der zweiten Sonderprüfung keinen Top 10-Platz erzielen, wurde 13. und ist in der Gesamtwertung nun Zehnter. Der Österreicher klagte über zu wenig Traktion. Andreas Aigner (Red Bull Skoda) belegt nach seinem 16. Rang in der 2. SP auch in der Gesamtwertung den 16. Platz.

"Ich habe in meinem Leben noch nie so viele Kurven erlebt", erklärte der Brite Mathew Wilson nach seiner Fahrt. Die WRC-Piloten müssen auf den Bergstraßen Korsikas ihr ganzes Können aufbringen. Um 14.31 Uhr wird die 32,89 Kilometer lange dritte Sonderprüfung gestartet.

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