RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Der Weg auf's Stockerl führt über Gardemeister

Manfred Stohl liegt nach der zweiten Etappe auf dem dritten Gesamtrang, will er den behalten, wird er aber Toni Gardemeister überholen müssen.

Das OMV Peugeot Norway WRT kann mit dem zweiten Tag der 74. Rallye Automobile zur einen Hälfte vollauf zufrieden sein. Manfred Stohl liegt nach zwölf von 18 Sonderprüfungen auf dem hervorragenden dritten Gesamtrang. Auf dem vor ihm klassierten Finnen Toni Gardemeister fehlen lediglich 2,9 Sekunden.

Weniger erfolgreich lief es leider für Henning Solberg. Nachdem der Norweger am Vormittag die falschen Reifen wählte, verlor er am Nachmittag nach einem Dreher und den darauf folgenden technischen Problemen viel Zeit.

Marschrichtung stimmt

Manfred Stohl hat vorerst einmal mehr erreicht, als er anfangs zu hoffen gewagt hat. Stand doch der WM-Saisonauftakt in Monte Carlo im Zeichen des Kennenlernens zwischen ihm und dem neuen Peugeot 307 WRC. Doch das OMV Duo Stohl und Co-Pilotin Ilka Minor fand schon recht bald den richtigen Rhythmus.

Stohl: „Nach den Tests am vergangenen Wochenende wussten wir nicht genau, wo wir stehen. Doch die ersten Sonderprüfungszeiten haben uns Sicherheit gegeben. Bisher blieben wir auch von groben Fehlern verschont und dann schaut im Endeffekt eben so etwas heraus. Doch der Sonntag wird sicher noch sehr hart und die Zeitabstände sind nicht groß.“

Damit spricht der Österreicher einerseits die 2,9 Sekunden Rückstand auf Gardemeister an, aber anderseits auch den 32-Sekunden-Vorsprung auf Loeb.

Stohl: „Mit Gardemeister wird es sicher noch ein harter Kampf. Wenn Loeb so wie heute fährt, dann wird er wohl kaum zu halten sein. Will ich aufs Podest, dann werde ich Gardemeister schlagen müssen. Und ich will. Aber Toni kennt diese Rallye sehr gut und war im vergangenen Jahr immerhin Zweiter.“

Nach Dreher Motorprobleme

Für Henning Solberg war es leider ein Tag zum Vergessen. Die falschen Reifen am Vormittag und dann der Dreher auf der letzten Sonderprüfung des Tages. Danach gab es Probleme mit der Motorleistung. Zwar konnte der Norweger im OMV Peugeot Norway WRT die Prüfung beenden, musste dann aber seinen Peugeot 307 WRC abstellen, damit nicht ein Motorschaden riskiert wird.

Solberg: „Wir wissen nicht, was wirklich los ist. Aber es ist besser jetzt aufzugeben und am Sonntag dank der SupeRally wieder neu an den Start zu gehen. Da dieses Problem auf der letzten Sonderprüfung des Tages aufgetreten ist und wir sowieso viel Zeit verloren haben, sind die fünf Starfminuten auch kein Problem. Jetzt wollen wir dann wenigstens auf der letzten Etappe kräftig Gas geben.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Monte Carlo

Weitere Artikel:

EHRC/ORM/ARC/GSE, Weiz: Vor Nennschluss

Countdown zur Rallye Weiz 2026 ist gestartet

Jetzt noch schnell eine Nennung abgeben und dann beim Motorsport-Spektakel rund um die oststeirische Bezirkshauptstadt aktiv dabei sein!

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…