RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Super-Séb" dominiert im Chaos

Chaotischer Saisonauftakt, nur 11 Autos können die ersten drei SP's fahren. Loeb führt mit 25 Sekunden vor Panizzi, Stohl auf sieben.

Michael Noir Trawniczek

Chaotischer Auftakt

Nachdem ein Autobus ein Verkehrschaos ausgelöst hat, war es nur den ersten elf Piloten möglich, in die Prüfung einzufahren, der komplette Rest des Feldes ist wieder auf dem Weg zurück in den Service-Park!

Das heißt, dass nur die ersten elf Piloten die ersten drei Prüfungen bestreiten, erst ab SP4 sollte dann das gesamte Starterfeld auch wirklich starten.

Die nicht gestarteten Piloten bekommen für die ersten drei Prüfungen eine Zeit eingetragen, die allerdings noch nicht bekannt gegeben wurde.

Loeb dominiert

Zum Sportlichen: Viele Experten hatten gehofft, dass die Kraft des "Super-Séb" mit Kronos-Citroen auf ein Maß reduziert wird, welches einen spannenden Dreikampf der Titanen Loeb/Grönholm/Solberg erlaubt. In der ersten, rund 22 Kilometer langen Sonderprüfung der neuen Saison war davon jedoch nichts zu merken...

Weltmeister Sébastien Loeb scheint auch im Privatteam Kronos nach Belieben zu dominieren - zumindest knöpfte er in der ersten Prüfung zur legendären Rallye Monte Carlo dem Red Bull-Skoda-Piloten Gilles Panizzi gleich einmal 25,5 Sekunden ab.

Drittschnellster war Giggi Galli auf einem privaten Mitsubishi, der die erste Wertungsprüfung eine halbe Sekunde langsamer als Panizzi absolvierte.

Von den erwähnten Titel-Titanen hat in SP 1 nur Loeb die Erwartungen erfüllt. Ford-Pilot Marcus Grönholm belegte mit 36,5 Sekunden Rückstand Rang 4. Petter Solberg hat mit seinem Subaru 1:58,2 Minuten Rückstand zu verzeichnen, während sein Stallkollege Stephane Sarrazin auf Platz 8 landete.

OMV-Pilot Manfred Stohl belegte mit 1:05,1 Minuten Rückstand den siebenten Platz. "Ich hoffe, das Vertrauen kehrt bis zum Start am Freitag wieder zurück", erklärte der Österreicher, nachdem er den Shakedown eröffnete und dabei mit unliebsamen, sprich eisigen Überraschungen konfrontiert wurde.

"Es war blankes Eis!", war Stohl entsetzt. Und wie es scheint, dürfte er das Vertrauen auch wieder gefunden haben.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Monte Carlo

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...