RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Schwieriger Saisonauftakt für Stohl

Der Monte-Shakedown geriet für Manfred Stohl zu einem Tanz auf dem Eis. Sein Teamkollege, der Norweger Henning Solberg, fühlte sich wie zuhause.

Die 74. Auflage der Rallye Automobile Monte Carlo hat den Piloten bereits im Training alles abverlangt. Schnee und Eis machten das Befahren der Sonderprüfungen zum Erlebnis. Doch beim Shakedown sollte es noch schlimmer kommen...

Manfred Stohl ging als erster auf die neun Kilometer lange Teststrecke – eine Erfahrung, die er sein Leben lang nicht vergessen wird: Die spiegelglatten Verhältnisse hatten nicht mehr viel mit Rallye zu tun. Henning Solberg hingegen fühlt sich bei seinem Ersteinsatz im Fürstentum schon ganz wohl, Schnee und Eis sind ihm aus seiner Heimat Norwegen bestens bekannt.

Auf zur Rutschpartie

Manfred Stohl wollte es am Donnerstag ganz genau nehmen. Pünktlich um 8.00 Uhr, als in Sospel der Shakedown gestartet wurde, stand der OMV-Pilot bereits in der Pole Position. Als erster Fahrer ging das Duo Stohl/Minor auf die neun Kilometer lange Strecke. Doch bereits in der ersten Kurve bereute er seinen frühen Weckruf. Stohl: „Es war blankes Eis – und in der zweiten Kurve wurde es noch schlimmer. So etwas habe ich noch nie erlebt. Das hat mir jegliches Vertrauen geraubt. Ich hoffe, dass es bis zum Start am Freitag zurückkommt.“

Teamkollege Henning Solberg steht den Bedingungen naturgemäß etwas gelassener gegenüber. „Als Norweger lebst du mit solchen Verhältnissen. Meine größere Herausforderung ist es, dass ich erstmals einen WM-Lauf auf Asphalt bestreite“, meint der Bruder des Ex-Weltmeisters Petter Solberg.

Sturm auf die Saisoneröffnung

Obwohl die Sonderprüfungen in den französischen Seealpen sehr schwer zugänglich sind, werden in den nächsten Tagen zigtausende Zuschauer erwartet. Bereits der Shakedown in Sospel wurde schon in den frühen Morgenstunden regelrecht gestürmt.

„In der dritten Kurve hatte ich dann die Begegnung der dritten Art: Familienausflug inklusive Hund – und das mitten auf der Strecke“, bläst der Manfred Stohl etwas nervös aus.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Monte Carlo

Weitere Artikel:

ARC, Vipavska Dolina: Vorschau

Die heiß geliebte Rally Vipavska Dolina!

13 Teams der Austrian Rallye Challenge reisen diese Woche in die slowenische Stadt Ajdovscina, wo mit der Rally Vipavska Dolina die dritte Rallye der ARC steigen wird. Die einzige Auslands-Rallye wird von den erwähnten Teams heiß geliebt - daher hat sie auch heuer ihren wohl verdienten Platz im neun Rallyes umfassenden ARC-Kalender.

Ogier sieht alten Hunger

Ott Tänak testet Toyotas 2027er WRC

Ott Tänak hat den WRC-Zirkus verlassen, fährt aber längst wieder Toyota - Der Este testete den 2027er-Prototypen bereits zweimal - Ogier glaubt: Der Hunger ist zurück

Darunter befinden sich Ex-Europameister Franz Wurz, Herbert Grünsteidl u. Andy Bentza. Weltmeister Stig Blomqvist startet auf jenem Saab 96 V4, mit dem er seinerzeit gefahren ist

Ob in ERC3 oder ERC4, im WRC Masters Cup, in der CZ-Meisterschaft, in der EHRC, im Mitropa oder Alpe Adria Cup - überall sind Teams aus Österreich ganz vorn dabei…