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Aigner lieferte neuerliche Talentprobe

Andreas Aigner bescherte Red Bull Skoda mit seinem zehnten Platz noch einen Zähler für die Marken-WM, Harri Rovanperä belegte den elften Rang.

Am Schlusstag der 7. Türkei Rallye in Kemer, schien heute nach den katastrophalen Wetterbedingungen der letzten Tage, erstmals durchgehend die Sonne. Das Red Bull Skoda Team konnte beide Fabia WRC trotz schwieriger, sehr differenter Bedingungen diesmal problemlos ins Ziel bringen.

Was dabei besonders auffiel war der Umstand, dass es gelungen ist, den Rückstand pro gefahrenem SP-Kilometer auf die Spitze, von 2,5 Sekunden am Saisonbeginn, auf nur mehr eine Sekunde zu verringern.

Dies war auch für die beiden Teamverantwortlichen Raimund Baumschlager und Armin Schwarz, die wesentlichste Aussage der Rallye die im nächsten Jahr nicht mehr im WM-Kalender aufscheint:

„ Vorerst möchten wir dem ganzen Team danken. Die Rallye war auf Grund des schlechten Wetters eine große Herausforderung, die man bravourös gemeistert hat. Von den insgesamt 16 gefahrenen Sonderprüfungen, waren Andreas und Harri neunmal mit Spitzenzeiten vertreten."

"Dies ist sicher das Resultat unserer ausführlichen Testarbeit im Sommer, für die hauptsächlich Dietmar Metrich als Technikchef verantwortlich zeichnete."

"Aigner hat mit seiner Leistung einmal mehr bewiesen, dass er ein ganz großes Talent ist. Er zeigt viel Cleverness, kann die Situationen schon sehr gut einschätzen und fährt auf einzelnen Prüfungen schon einen sehr hohen Speed. Auch Harri zeigte seine Stärken, dies speziell auf Schotter, hatte aber am ersten Tag mit dem durch einen Stein weg gebrochenen Hinterrad, viel Pech.“

Andreas Aigner war nach seiner viertbesten Zeit auf der SP 14 in aller Munde und bestätigte seine Leistung auch noch mit einem siebenten, zwei achten und einem zehnten Platz unter den Top-Ten:

"Am 1. Tag habe ich mich, bedingt durch den heftigen Regen und dem vielen Schlamm auf der Strecke noch etwas unsicher gefühlt. Mit dem zweiten und dritten Tag war ich aber sehr zufrieden. Wir, und damit meine ich das ganze Team, haben wieder einen großen Schritt nach vorne gemacht, dafür möchte ich mich auch bedanken."

"Dies gilt auch für meinen Beifahrer Klaus Wicha. Ich fühle mich natürlich derzeit sehr gut, was mich selbst besonders freut, ich kann auf den Prüfungen schon richtig angreifen. Ich hoffe dies auch in Wales beim WM-Saisonabschluss im Dezember zeigen zu können. Heute werde ich nach dem Ausfall in Zypern, meinen 22. Geburtstag mit unserer Truppe etwas nachfeiern.“

Insgesamt viermal war Harri Rovanperä in den Top-Ten Zeiten vertreten. Ein sechster, ein siebenter, ein neunter und ein zehnter Platz waren seine Ausbeute: „Ich habe diesmal keinerlei technische Probleme gehabt. Ich persönlich habe mir von diesem Einsatz in der Türkei ein wenig mehr erwartet. Leider hat der Verlust des Rades am ersten Tag, sicher mehr als eine Minute gekostet und dies ist einfach nicht mehr aufzuholen.“

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