RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Sieben Bestzeiten ermutigen Solberg

Subaru-Speersitze Petter Solberg konnte zwar einmal mehr kein positives Resultat erzielen, fühlt sich aber aufgrund seiner 7 SP-Bestzeiten ermutigt.

Obwohl das Subaru World Rally Team bei der vierten Türkei-Rallye lediglich die Ränge 6 und 13 belegen konnte, kann man dennoch eine positive Bilanz ziehen. Wie groß die Fortschritte sind, die man mit dem Subaru Impreza WRC 2006 erzielen konnte, belegen jene sieben Prüfungs-Bestzeiten, welche Petter Solberg markieren konnte.

Der Norweger lieferte an den ersten beiden Tagen eine starke Performance, lag auf einem sicheren zweiten Platz, als er am Ende der zweiten Etappe einen Felsbrocken traf, welcher ihn in den Straßengraben schleuderte - das Team beschloss, den letzten Tag der Rallye für Tests zu nützen. Solberg probierte verschiedene Setups in Hinblick auf die kommenden Schotter-Events aus, während Chris Atkinson den sechsten Gesamtrang belegte.

Solberg erklärte: "Abgesehen davon, dass ich gestern gegen einen Felsen schlug, war diese Rallye ein gutes Erlebnis für uns. Der Wagen hat sich stark verbessert und wir hatten große Freude daran, wieder an jenen Platz zurück zu kehren, an dem wir uns eigentlich befinden sollten. Natürlich sind wir mit dem Gesamtergebnis nicht glücklich, aber wir sind was die Performance anbelangt wirklich zufrieden. Wir werden weiterhin immer stärker puschen. Wir wissen, dass noch viel möglich ist."

"Es war ein schwieriges Wochenende", spricht Chris Atkinson die harten Bedingungen an. Atkinson erklärt zu seinem sechsten Platz: "Unser Speed ist ermutigend, aber wir streben immer noch bessere Resultate an. Wir hatten das gesamte Wochenende über Probleme mit dem Setup, waren auf der Suche nach der richtigen Balance - daher ist es gut, dass wir ins Ziel kamen." Die nächste Station der Rallye-WM wird Australien sein - in seiner Heimat werde er alles versuchen, versichert Atkinson: "Wir haben dort im Vorjahr geführt und wollen ein starkes Ergebnis erzielen."

SWRT-Geschäftsführer Richard Taylor bilanziert: "Wir verlassen die Türkei-Rallye in einer besseren Verfassung, als wir dies bei den letzten Events getan haben. Petter markierte sieben SP-Bestzeiten, mehr als bei allen anderen Rallyes in diesem Jahr. Es war Pech, dass wir keines unserer Autos auf das Podium brachten, nachdem beide Crews unter schwierigen Konditionen sehr beherzte Fahrten lieferten."

"Wir wissen, dass wir in die korrekte Richtung hin entwickeln und wir verbessern laufend unsere Performance. Es gibt immer noch sehr viel zu tun - jetzt aber freuen wir uns auf die bevorstehende Australien-Rallye. Wir hoffen, dass wir dort wieder an der Spitze mitkämpfen können."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Türkei

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Bericht ARC

Traumhafter ARC-Auftakt bringt neue und prominente Sieger

Die Austrian Rallye Challenge feiert mit der neuen ARC Rallye Triestingtal einen großartigen Saisonauftakt. Der ARC-Sieg ergeht an Alexander Strobl und Cathy Schmidt. In den weiteren Tabellen ein Cocktail aus jung & alt, PS-stark & PS-schwach, teuer & günstig - ganz im Sinne der ARC-Erfinder…

Die Austrian Rallye Challenge 2026 wird mit der Premiere der ARC Rallye Triestingtal eröffnet. Am kommenden Wochenende kehren die Rallye-Boliden nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Alle Infos zum bevorstehenden Rallye-Happening.

Erstmals seit 2012 startet Manfred Stohl wieder bei einer heimischen Rallye - Noir Trawniczek blickt zurück auf seine erste Begegnung mit einem der großen Charakterköpfe dieses Sports.

Sepp Pointinger im Interview

„Hätten 10-15 Historische mehr!“

Rallye-„Urgestein“ Sepp Pointinger erzählt von seinem Start bei der Monte Historique, erklärt warum er seit 2011 nicht mehr in Österreich startet und bringt einen Vorschlag zur Bewertung von Sitzen, Gurten und dergleichen ein.

In knapp einem Monat steigt in Leutschach an der Weinstraße die 13. Auflage der Rebenland Rallye / 16 fordernde Prüfungen durch die von Weingärten gesäumte und faszinierende Gegend warten wieder auf die besten Piloten des Landes

Das Österreich-Comeback von Manfred Stohl sorgte für die große Sensation. Doch auch sonst kann sich ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner über eine illustre, bunt gefächerte Nennliste freuen.