RALLYE

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Ford bleibt Nr. 1

Mit den Plätzen zwei und drei für Marcus Grönholm und Mikko Hirvonen konnte das Ford-Werksteam in beiden Wertungen die WM-Führung behalten.

"Es war ein gutes Wochenende, aber kein perfektes", sagt Marcus Grönholm. Der 38-jährige Finne und sein 26-jähriger Landsmann Mikko Hirvonen standen bei der Portugal-Rallye als Zweiter und Dritter auf dem Siegerpodest. Den Sieg holte Sébastien Loeb, der in der WM nur noch zwei Zähler hinter Grönholm liegt.

Grönholm fügt hinzu: "Ich führe immer noch in der Weltmeisterschaft und das ist gut - aber ich wollte diese Rallye hier gewinnen. Der erste Tag war gut - vor allem, wenn man unsere Startpositionen und den gebrochenen Stoßdämpfer berücksichtigt. Aber auf der zweiten Etappe verlor ich aufgrund einer schlechten Reifenwahl sehr viel Zeit, die ich nicht mehr aufholen konnte. Am dritten Tag fuhr ich sehr vorsichtig - denn ich konnte nichts mehr gewinnen, sondern nur noch alles verlieren."

Grönholm, der bei der ersten Portugal-Rallye seit 2001 zwei SP-Bestzeiten gutschreiben ließ, ermahnt sich und sein Team: "Wenn wir die WM gewinnen wollen, müssen wir Rallyes gewinnen. Wir dürfen uns zudem keine Fehler leisten, denn wir dürfen Sébastien Loeb keinerlei Vorteil verschaffen, wenn wir am Ende die Sieger sein wollen."

Mikko Hirvonen konnte eine SP-Bestzeit markieren und Petter Solberg im Kampf um Platz drei bezwingen. "Ich hätte keinen besseren Platz als den dritten einfahren können, aber ich habe wertvolle WM-Punkte eingesammelt - für mich und für das Team", erklärte der Finne.

Ford-Teamdirektor Malcolm Wilson sagt: "Ich bin sehr erfreut, dass wir die WM-Führung behalten konnten und wir in der Herstellerwertung führen. Wir haben nicht die beste Reifenwahl getroffen und es gilt auch noch andere Aspekte zu beleuchten. Wir haben noch einiges an Arbeit zu leisten, müssen uns verbessern - dennoch ist das heutige Ergebnis großartig für unser Team."

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