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Vorschau vom Beifahrersitz der VW-Teams

Die VW-Codriver Jeitler, Monego, Schirnhofer & Breinessl analysieren die Vorgaben und Ziele vor dem Start des letzten ÖM-Laufes.

Dabei kommen auch deren Co-Piloten wichtige Aufgaben zu. Aufgaben, die allzu oft als selbstverständlich gesehen werden. Abgesehen von organisatorischen Maßnahmen ist der Part des Rallye-Beifahrers/der Rallye-Beifahrerin eine besonders exakte Angelegenheit und der kleinste Fehler kann das Ende aller Hoffnungen eines Teams bedeuten.

Für Andi Waldherr und Co Richard Jeitler geht es nach dem Triumph beim letzten Meisterschaftslauf in der Obersteiermark natürlich darum, den VW Polo S2000 wiederum auf der Siegerstraße zu diktieren.

Dazu Richard Jeitler: "Wir haben im Kampf um den Vizemeister nur geringste Chancen. Die Entwicklung des Polo hat uns zu Saisonbeginn einige Punkte gekostet. Nun ist unser VW aber voll auf Erfolgskurs. Wir haben im Waldviertel überhaupt keinen Druck und können ganz locker an die Sache herangehen. Sollte unser VW-Kollege, Kris Rosenberger, der aussichtsreicher um den Vizemeister fährt, Unterstützung benötigen, sind wir für ihn da.

Eine schöne Herausforderung wird es sein, gegen Manfred Stohl zu "kämpfen", obwohl sein Auto um wesentlich mehr Leistung verfügt. Für unseren VW-Polo warten wir noch auf Post aus Südafrika, denn das notwendige Schotterfahrwerk wird uns von VW-Südafrika zur Verfügung gestellt.

Weiters haben wir wieder volle Unterstützung aus Liechtenstein erhalten: Die Tuningfirma Lehmann sorgte wiederum für eine kleine Leistungssteigerung. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich mein Chauffeur im Spitzenfeld der Rallye herumtreibt.“

Kris Rosenberger und Copilotin Madame Tina-Maria Monego stehen mit ihrem VW Polo S2000 im Hinblick auf die Meisterschaft vor einer schwierigeren Aufgabe als die Markenkollegen Waldherr/Jeitler. Nach ihrer feinen Leistung Ende September, als sie sich Platz 2 in der ÖM-Zwischenwertung zurückholten, ist eine weitere Super-Fahrt notwendig um diesen auch zu verteidigen.

Dazu Tina-Maria Monego: "Die Punkte-Situation ist kompliziert zu erklären und höhere Mathematik war noch nie meine Stärke. Kris und ich werden alles tun, um Rechenspielchen aus dem Weg zu gehen. Es darf uns nur, wie in Admont, kein Ausrutscher zu Beginn der Rallye passieren.

Wenn Kris so fährt, wie er bei der BP aufgehört hat, mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Außerdem müssen unsere Mitbewerber um den Meistertitel, Maria Seibel und Franz Wittmann vor uns im Ziel landen. Und das wird für beide schwierig werden.“

Für Hannes Danzinger und Pia-Maria Schirnhofer im Erdgas VW Golf Kit-Car ist vordringlich die Frage nach dem Wetter von Interesse, denn sie wollen (mit Erdgas!) Platz 6 in der Meisterschafts-Gesamtwertung holen.

Pia-Maria Schirnhofer: "Feuchter und rutschiger Asphalt macht dem Hannes komischerweise nicht so viel, trotz des Traktionsnachteils gegenüber den Allradlern. Und am Schotter ist er ein absoluter Top-Pilot.

Nur richtigen Schlamm, so wie bei der Waldviertel-Rallye 2007, sollte es nicht geben. Zum 6. Platz in der ÖM fehlen uns noch 2 Punkte. Außerdem wollen wir mit unserem Erdgas-VW wiederum bestes zweiradgetriebens Team werden.“

Als zweitbestes frontgetriebenes Team ins Ziel zu kommen, das wäre der Wunsch von Willi Rabl und Uschi Breineßl. Uschi Breineßl, einer von insgesamt sechs Co-Damen in den VW-Teams.

Uschi Breineßl: "Mein Herrenfahrer Willi ist ein Asphalt-Beißer, am Schotter ist er noch nicht ganz zu Hause. In der Meisterschaft geht es bei uns um nicht viel, daher können wir unser Programm fahren. Dies ohne Zwang.“

Weitere VW-Teams im Waldviertel sind Alexander Schiessling und Mag. Ildiko Borda (VW Golf CNG) sowie Walter und Petra Kunz (VW-Golf V).

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