RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ende der Negativserie

Nach einigen Ausfällen gab es bei der kurzfristig in Angriff genommenen Mühlviertel-Rallye wieder ein Erfolgserlebnis für Kalteis/Lang.

Fotos: Robert Danner, Daniel Fessl, Peter Tomschi

Nach 3 Ausfällen in Serie ist für Martin Kalteis/Günter Lang die Chance dahin, den Vorjahrserfolg bei der Austrian Rallye Challenge zu wiederholen. Durch den Frust und auch durch die entstandenen Kosten wollten Martin Kalteis und Günter Lang auf ihrem seriennahen Ford Fiesta ST das Jahr 2008 auf Sparflamme auslaufen lassen.

Ein gemütliches Treffen bei der Hochzeit von Richard Thalhammer, dem Copiloten von Matthias Lechner, brachte die Wende. Der ebenfalls von Ausfällen gebeutelten Roland Spazierer und Andi Wirl, der diese Saison überhaupt pausieren wollte, kamen mit Martin Kalteis und Günter Lang überein, dass man Lechner/Thalhammer doch nicht im Mühlviertel alleine lassen wollte.

Und auf dem Kirchenplatz fiel die Entscheidung, an den Start zu gehen. So fanden sich die vier Starter einträchtig nebeneinander im Fahrerlager wieder.

Der Mitsubishi Evo II von Matthias Lechner beklagte von Anbeginn einen massiven Leistungsverlust und quälte sich während des gesamten Rennens. Lechner/Thalhammer mussten sich mit „Small points“ zufrieden geben, konnten aber ihren 3. Platz in der ARC Gesamtwertung verteidigen.

Roland Spazierer/Wolfgang Scheitz auf Escort RS 2000 waren beherzt wie immer unterwegs und führten die Wertung der historischen Klasse bis zur 5. SP an. Zündaussetzer und in der Folge ein Kabelbrand bescherte dem Team leider wieder das vorzeitige Aus.

Andreas Wirl/Peter Berger holten den Seat Ibiza wie für einen Ausflug aus der Garage. Grippesymptome am Morgen bei Andi waren durch die Freude am Fahren binnen Kürze verflogen – Platz 3 in der Klasse A7 das erfreuliche Ergebnis einer problemlosen Rallye. Eine Plazierung, die sich das Team im Vorjahr öfters gewünscht hätte.

Martin Kalteis war auf den ersten beiden SPs blockiert und verunsichert. Nach dem 1. Service kehrte die Sicherheit langsam zurück und die SP-Zeiten verbesserten sich. Die Absage der letzten Sonderprüfung brachte Kalteis/Lang aber um die Chance, den vor ihnen liegenden Markenkollegen Raffael Sulzinger noch abzufangen.

Sieg in der Junioren-ARC Wertung und wiedererlangtes Selbstvertrauen bzw. Vertrauen ins Auto waren die Ausbeute des Mühlviertel-Wochenendes.

Dem schwer erkrankten ARC Organisator Folkrad Payrich wünschen wir auf diesem Weg – sicher im Sinne der gesamten Rallyegemeinschaft – gute Besserung und viel Kraft für eine baldige Genesung!

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Mühlviertel-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.