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„Straßenfeger“ Loeb nur auf Platz acht

Doppelführung für die Ford-Piloten, Petter Solberg auf Rang drei. Loeb verliert 19,9 Sekunden. PWRC: Araujo führt vor Athanassoulas.

Michael Noir Trawniczek

„Ich bin sicher, dass wir am ersten Tag Zeit verlieren werden, denn es ist nicht leicht, als erster Wagen auf die Strecke zu müssen“, hat Sébastien Loeb im Vorfeld der Akropolis-Rallye erklärt – und er sollte Recht behalten.

Auf der ersten Wertungsprüfung, der exakt 25 Kilometer langen SP 1 „Harvati“ konnte Loeb nur die achtschnellste Zeit markieren, sein Rückstand auf den schnellsten Piloten beträgt 19,9 Sekunden.

Die Bestzeit konnte Ford-Werkspilot Jari Matti Latvala in den Schotter brennen, Teamkollege Mikko Hirvonen war als Zweitschnellster um 5,8 Sekunden langsamer als sein finnischer Landsmann.

Petter Solberg konnte mit seinem privaten Citroen Xsara WRC die drittschnellste Zeit fahren, ihm fehlten 9,1 Sekunden auf die Bestzeit. Dahinter reihten sich Dani Sordo im zweiten Werks-Citroen, Mads Östberg im Adapta-Subaru, Citroen Junior Evgeny Novikov, dessen Teamkollege Sébastien Ogier und der erwähnte WM-Leader Sébastien Loeb auf den Plätzen vier bis acht ein.

Stobart Ford-Pilot Henning Solberg, der im Vorjahr auf Podestkurs liegend ausgefallen war, büßte auf der ersten Prüfung gleich einmal 32,7 Sekunden ein.

PWRC: Araujo führt vor Athanassoulas

Für hochgezogene Augenbrauen sorgte Pirelli Star Driver Jarko Nikara, der im Mitsubishi Lancer Evo X die schnellste Zeit der Gruppe N markieren konnte – noch vor dem schnellsten PWRC-Piloten Armindo Araujo.

Aufsehen erregte auch der Grieche Lambros Athanassoulas, der im privaten Skoda Fabia Super 2000 die zweitschnellste PWRC-Zeit markieren konnte. Er erklärte: „Das ist nett. Dabei dachten wir, dass wir einen Defekt haben, weshalb wir zwei oder drei Kilometer lang etwas langsamer gefahren sind.“

Hinter dem Lokalmatador markierte Toshihiro Arai die drittschnellste Zeit der PWRC, auf Rang vier der Red Bull-Pilot Patrik Sandell, der am Vortag noch Athanassoulas mit Tipps im Umgang mit dem Fabia erteilte.

Sandell kämpfte mit Problemen: „Wir haben ein Problem mit der Elektrik, denn der Wagen ließ sich nicht in den Race-Modus umschalten, wir waren deshalb langsam unterwegs. Unsere Ingenieure müssen das beheben.“ Trotz „Crossover-Modus“ war Sandell jedoch rund zwei Sekunden schneller als Nasser Al-Attiyah..

Wie auch immer – um 10.21 Uhr Ortszeit (9.21 Uhr MESZ) wird die 23,76 km lange SP 2 „Thiva“ in Angriff genommen – weil die SP 3 gecancelt wurde, ist es die letzte Prüfung vor dem kurzen Remote-Mittagsservice.

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