RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Akropolis

Vorletzter Einsatz: Lauerstellung und „Ausfalls-Verbot“

Striktes „Ausfalls-Verbot“ für den RB Rallye Team-Piloten Patrik Sandell bei der am kommenden Wochenende stattfindenden Akropolis-Rallye.

Fotos: RBRT & Photo4

Mit der „Akropolis Rallye 2009“ steht am kommenden Wochenende bereits der sechste von insgesamt acht Läufen in der P-WRC-Weltmeisterschaft auf dem Programm. Da jedes Team aber nur bei sechs Veranstaltungen punkten kann, ist es für das Red Bull Rallye Team bereits der vorletzte Einsatz in diesem Jahr – und vor allem ein ganz entscheidender:

Patrik Sandell/Emil Axelsson (S) – Skoda Fabia S2000 – liegen aktuell in der Gesamtwertung der P-WRC auf Rang drei, drei Zähler hinter dem Führenden Nasser Al-Attiyah und einen Punkt hinter dem zweitplazierten Armindo Araujo. Wie es aussieht, haben nur noch diese drei Fahrer die Chance auf den Titel. Der Kampf um die „Krone“ beginnt – Teil 1 steigt in Griechenland!

Teamchef Raimund Baumschlager: „Ganz klar – die Akropolis ist eine Schlüssel-Rallye. Nicht nur, weil die drei Piloten so eng beisammen liegen. Vielmehr deshalb, weil uns in Griechenland eine Materialschlacht erwartet. Da passieren jedes Jahr Dinge, die bei anderen Veranstaltungen nicht möglich wären. Die Taktik ist entscheidend. Damit haben wir uns auch in den letzten Tagen sehr beschäftigt – und sind zur Überzeugung gekommen, auf die altbewährte Taktik zu setzen. Die da heißt: Abwarten, geduldig sein, Auto schonen, und vor allem nicht von Beginn an pushen.“

Da in Griechenland alle drei Titelanwärter am Start sein werden, ist die strikte Einhaltung dieser Taktik umso wichtiger. Punkte stehen im Vordergrund – Ausfallen verboten!

Was erwartet die Fahrer? 17 Sonderprüfungen mit einer Gesamtlänge von 371 Kilometer, ganz schlechte Strassen, viel Staub und große Hitze!

Patrik Sandell: „Nirgendwo ist die Belastung für die Fahrer und das Material so hart wie in Griechenland. Deshalb ist es auch so schwer, den richtigen Grad zwischen Speed und Material schonen zu finden. Ganz wichtig ist ein sehr genauer Aufschrieb. Denn man muss an vielen Stellen Speed herausnehmen, um technische Defekte zu vermeiden. Fest steht, dass es unglaublich harte Tage werden. Und wer die am besten übersteht, wird am Sonntag am Podium stehen!“



WM-Stand PWRC

1. ARAUJO Armindo        23 Punkte
2. AL-ATTIYAH Nasser     21 Punkte
3. SANDELL Patrik        20 Punkte

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Akropolis

- special features -

Weitere Artikel:

ORM/ARC/MRC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Hungrige Meute hetzt ein Favoriten-Trio durchs Lavanttal

Die österreichische TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft kennt auch im heurigen Frühjahr keine Pause. Besonders zwischen der Rebenland Rallye in der Südsteiermark und der Lavanttal-Rallye in Kärnten bleibt den Akteuren fast schon traditionell kaum Zeit, um richtig durchschnaufen zu können.

Bei der LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX in Wolfsberg sind viele Toppiloten, u.a. Michael Lengauer, nicht mehr dabei / Es führt Simon Wagner knapp vor Hermann Neubauer / Kärntner Talent Maximilian Lichtenegger auf Gesamtrang drei

TEC7 ORM, Lavanttal: Fotos Shakedown

Die besten Bilder vom Shakedown

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl liefert wieder die besten Bilder von der Lavanttal Rallye - hier die besten Fotos vom Shakedown.

ARC & Motorline Kooperation 2026

ARC & Motorline-Kooperation auch 2026

Auch 2026 wird die Medienkooperation mit Motorline.cc fortgesetzt - wieder ein Plus für die Club & Teampräsenz der Austrian Rallye Challenge

In Erinnerung an Craig Breen

Hyundai fährt Rallye Kroatien im Sonderdesign

Drei Jahre nach dem tödlichen Unfall von Craig Breen erinnert das Hyundai-Werksteam mit einer speziellen Lackierung an seinen verunglückten Stammfahrer

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau Gschwandner

Easy Drivers No Roadrunning Projekt bei der Lavanttal Rallye

ARC-Obmann Georg Gschwandner startet erstmals seit 2019 wieder im Bewerb einer Rallye - den Auftritt im Volvo Kombi nützt er auch für die Bewerbung des Verkehrssicherheitsprojekts "No Roadrunning".