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ARC: Mühlviertel-Rallye

Jagd nach den Top-Ten

Es fehlt nicht mehr viel auf die Top-Ten der ARC 2009: Nach zwei vierten Plätzen in der Gruppe H liegt Sepp Gruber nun auf Platz 13.

Eein weiteres gutes Ergebnis könnte ihn noch weiter nach vorne bringen. Damit gestaltet sich auch der zweite ARC-Anlauf des Tirolers als äußerst erfolgreich, er bereichert die Austrian Rallye Challenge ganz markant. Und umgekehrt bereichert die Austrian Rallye Challenge seine Erfolgsbilanz.

Auffallend ist vor allem die enorme Beständigkeit und Konstanz von Sepp Gruber – bei allen bisherigen ARC-Starts kein einziger Ausfall – und seine Konkurrenzfähigkeit vom Beginn weg. Neue Strecken, neues Auto – jahrzehntelange Erfahrungswerte helfen offenbar über viele Erschwernisse hinweg.

Tatsache ist: Sepp Gruber führt seinen Ford Sierra Cosworth so souverän über die ARC-Pfade, als wäre er schon eine Ewigkeit dabei. Der Übergang von den Histo-Erfolgen im Mitropacup und in der Rallye-ÖM mit dem Ford Escort RS 2000 zu den sehr überzeugenden Gruppe H-Ergebnissen in der Austrian Rallye Challenge war geradezu nahtlos.

Wenn man so aktiv ist wie Sepp Gruber, dann ist „nach der Rallye“ gleichzeitig immer auch „vor der Rallye“, besonders dann, wenn man sich mitten in der Saison befindet. Die Austrian Rallye Challenge ist zurzeit voll am Laufen – gerade erst ist die Rallye Weiz vorbeigegangen, und schon steht mit der Mühlviertel-Rallye die nächste sportliche Kraftprobe bevor.

Bei der Rallye Weiz war der größte Gegner eher die Strecke, jetzt sind es vor allem die Sportlergrößen, von denen der eine oder andere in Weiz verhindert war: Die Mühlviertel-Rallye ist schon seit Jahren eine der bestbesetzten österreichischen Veranstaltungen, und das schlägt auch auf die Gruppe H durch. Das Tempo wird härter, die Jagd nach Sekunden schwieriger.

Gleichzeitig kann Sepp Gruber auf einen zweiten Gruppe H-Rang bei der Mühlviertel-Rallye im vergangenen Jahr verweisen, und auch damals herrschte schon eine enorme Konkurrenz. Somit besteht guter Grund zu der Annahme, daß es auch diesmal wieder einen großen Zuwachs auf dem Punktekonto geben könnte. Dem Gesetz der Serie folgend, wäre diese Annahme beinahe sogar zwingend…

Für eine endgültige Bestätigung muß man wie immer erst den Wettbewerbsausgang abwarten, aber man darf schon guter Hoffnungen sein. Sepp Gruber setzt weiter auf bewährte Größen, nach Rudi Nothdurfter ist jetzt wieder Karin Gschwendtner dran, den Beifahrer-Job zu übernehmen. Es könnte tatsächlich etwas werden mit einem Sprung in die Top-Ten der Austrian Rallye Challenge.

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