RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Mühlviertel-Rallye

Max Zellhofer besteht die Mühlviertel-Rallye mit Bravour

Ex-Staatsmeister erreicht mit Suzuki Swift Sport 1600 den vierten Platz. Bernhard Ettel sorgte auf der regennassen Strecke für die richtige Ansage

Bei der vom 17. bis 18. Juli in Oberösterreich stattfindenden Mühlviertel-Rallye, einem Lauf zur Austrian Rallye Challenge, herrschten Wetterbedingungen, die dem Suzuku Swift Sport 1600 nicht entgegen kamen. Der mit Vorderantrieb ausgestattete Wagen hatte es ungleich schwerer, konkurrenzfähig zu bleiben, als das bei trockenen Verhältnissen der Fall gewesen wäre.

Der Ex-Staatsmeister Max Zellhofer, der bei diesem Event seine Klasse unter Beweis stellte, war trotz Podest-Ambitionen letzendlich mit dem Ergebnis (4. Platz) zufrieden:

„Das Wetter war auf keinen Fall auf der Seite von Bernhard und mir. Besonders auf der SP 4 machten uns monsunartige Regenschauer das Leben nicht gerade einfacher. Der Suzuki ist bei trockener Fahrbahn erst richtig konkurrenzfähig. Dazu kam noch, dass wir bei vier Möglichkeiten der Reifenwahl dreimal falsch entschieden haben. Mit der falschen Bereifung waren wir mit starkem Aquaplaning konfrontiert. Das kostete uns, Bernhard Ettel und mich, dann leider den auf jeden Fall möglichen Podestplatz. Das Auto hat perfekt funktioniert, das gesamte Team hat ganz toll und ambitioniert gearbeitet und es ist alles in allem nicht schlecht gelaufen. Somit habe ich doch ein kleines Geburtstagsgeschenk bekommen und im Großen und Ganzen bin ich mit dem Erreichten zufrieden.“

Nicht unwesentlich ist auch der Einsatz von Bernhard Ettel, der schon bei den ganz großen Erfolgen von Max Zellhofer immer dabei war. Die beiden harmonisieren im Auto sehr gut miteinander. Damit war es möglich, trotz der widrigen Umstände, eine gute Vorstellung zu bieten. Auch Ettel war mit der gebotenen Leistung zufrieden:

„Die Regenschauer waren sehr heftig. Besonders am Vormittag und frühen Nachmittag. Max und ich hatten teilweise die falschen Reifen gewählt. Das macht sich bei Aquaplaning und ausgedehnten Lacken mitten auf der Strecke natürlich bemerkbar. Die SP 4 hob sich dabei besonders hervor. Auf Grund der niedrigen Startnummer 2 mussten wir die Spur immer wieder erst trocken fahren und das kostet Zeit. Dadurch sehe ich unsere Positionierung durchaus positiv. Auf jeden Fall war es wieder einmal ein großer Spaß, mit Max Zellhofer unterwegs zu sein. Wir sind schließlich seit Jahren ein eingespieltes Team und ich freue mich schon auf die nächste Veranstaltung mit ihm.“

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Mühlviertel-Rallye

Weitere Artikel:

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche