RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Mühlviertel-Rallye

Just married – just back

Quer ist mehr – das ist seit Beginn seines Bestehens das wichtigste Motto der schnellsten Vertreter des Rallye Club Perg.

Niki Glisic und Christof Klausner haben es vorgemacht, Manfred Hinterreiter hat als Dritter im Bunde die logische Fortsetzung vollzogen: Bereits nach wenigen Rallyes hatte er den richtigen Dreh heraus, seither treibt er seinen Mercedes 190 2,3 E 16V vollendet spektakulär und mit atemberaubendem Tempo über die Rallyestrecken.

Die Rallye-Saison 2008 war von einigen Erfolgen bei den Historischen gekennzeichnet, Podestplätze standen an der Tagesordnung. Alles in Allem: Ein starkes Jahr mit vielen bleibenden Eindrücken der positiven Art, sowohl für Manfred Hinterreiter und Claudia (damals noch Buchmayr) selbst als auch für die Rallye-Besucher, für die der Mercedes eine willkommene Neuerscheinung war.

Nun ist der Mercedes 190 2,3 E 16V ein seltenes, in geringer Stückzahl hergestelltes Sport-Fahrzeug, bei dem die Teile-Beschaffung entsprechend schwierig und kostspielig ist, das macht das ohnehin teure Rallye-Vergnügen noch ein wenig problematischer. Der finanzielle Atem brauchte also etwas Erholung, und das bedeutet natürlich in erster Linie vorübergehenden Verzicht auf Rallye-Starts.

Mit Betonung auf „vorübergehend“, denn nun endet die Zeit der Entbehrungen, die von vielen sehnlich erwartete Rückkehr des dunkelgrauen Rallye-Mercedes steht kurz bevor. Und welche Gelegenheit wäre da wohl passender als die Mühlviertel-Rallye?

Es ist eine klare Angelegenheit: Als Schwertberger kennt Manfred Hinterreiter die Strecken der Mühlviertel-Rallye besonders gut, hier sind seine größten Fans und Sponsoren zu Hause, daher: Wenn schon ein Wiedereinstieg, dann hier. Im Übrigen sollen im Anschluß daran weitere Rallyes folgen, noch in diesem Jahr. So ist es vorerst einmal geplant.

Die Mühlviertel-Rallye wird auch die erste Veranstaltung sein, die Manfred und Claudia Hinterreiter, vormals Buchmayr, als Ehepaar absolvieren werden, denn in der Zwischenzeit hatten sie geheiratet. Es ist klarerweise davon auszugehen, daß sonst alles so sein wird wie bisher, und da war alles Bestens.

Es steht also eine Fortsetzung der sportlich sehr erfolgreichen Serie des vergangenen Jahres auf dem Programm, die von einem auffallend hohen Show-Wert begleitet war. Nach dem Fehlen von Niki Glisic und Christof Klausner könnte Manfred Hinterreiter sogar vorübergehend die „Leithammel“-Funktion des Rallye Club Perg übernehmen. Fest steht, daß das Comeback von Hinterreiter & Hinterreiter mit sehr viel Stil begangen werden soll.

Wichtig bei solchen Projekten sind vor allem bereitwillige Sponsoren. Als winning team, das seine Qualitäten bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat, sollten Manfred und Claudia Hinterreiter die gestellten Erwartungen erfüllen können. Die Show geht munter weiter…

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Mühlviertel-Rallye

Weitere Artikel:

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.