RALLYE

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Zwei Autos am Start, eines im Ziel

Teamchef Thomas Heuer hatte für die Wetterkapriolen nur ein Kopfschütteln übrig: „Am Freitag 34 Grad, am Samstag nur mehr 11!“

In Worten: elf Grad Celsius. Dazu wolkenbruchartiger Regen, der die Straßen extrem rutschig machte. Gerade für die zweiradgetriebenen Fahrzeuge war das eine besondere Strafverschärfung.

Heuer Racing betreute bei der ARC-Rallye in Oberösterreich den Suzuki Swift Sport von Günther Wiesmeier und den Ignis Sport von Johanna Lungenschmied. Beide hatten einen ereignisreichen Samstag; nur ein Team kam ins Ziel.

Wiesmeier: Ende auf der Verbinsungsetappe

Für Wiesmeier und seinen Copiloten Pirmin Roth kam das Ende um die Mittagsstunde auf die vielleicht frustrierendste Weise, nämlich bei einem Unfall auf der Verbindungsetappe.

Ein anderer Verkehrsteilnehmer musste die Schuld auf sich nehmen, aber für die Rallye machte das keinen Unterschied. Am Suzuki war neben anderen Beschädigungen der Kühler gebrochen, die Crew ging ans Reparieren – am Schluss gab es leider den Ausschluss wegen Zeitüberschreitung.

Lungenschmied: tapferes Debut

Denkbar ungünstig waren die Bedingungen auch für Johanna Lungenschmied bei ihrer ersten Rallye als Fahrerin. Sie hatte großes Glück bei einem Ausrutscher, der das Auto zwischen einer Hausmauer und einem Baum hindurch in die Natur führte.

Mit der Hilfe von Zuschauern kam das Auto wieder auf die Strecke zurück. Nach einer ereignisreichen Rallye sahen Lungenschmied/Auer letztlich das Ziel, ein hart erkämpftes Finish!

Für Heuer Racing geht die Saison auf der Rundstrecke weiter, am 29./30. August reist der Suzuki Motorsport Cup zum Pannoniaring.

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