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"Nicht ganz das was ich erwartet habe"

Kimi Räkkönen zeigt sich nach der Besichtigung überrascht von der Prüfungen in Mexiko, dennoch ist der Rallye-Newcomer optimistisch und will sich gegenüber Schweden verbessern.

Kimi Räikkönen ist in seinem Leben als Formel-1-Fahrer schon weit herumgekommen, aber Mexiko ist auch für den Finnen absolutes Neuland.

Der letzte Formel-1-Grand-Prix in Mexiko wurde gefahren, als Räikkönen zwölf Jahre alt war, somit hat ihn sein sportlicher Weg bisher nicht in das mittelamerikenische Land geführt. Das ändert sich nun: Am Wochenende bestreitet er in Mexiko seine insgesamt siebte Rallye und bei der Recce konnte er erste Eindrücke sammeln.

"Es ist echt schön, in ein neues Land zu kommen und etwas neues zu sehen", erklärt der Finne. "Der Lauf selbst ist nicht genau das, was ich mir erwartet hatte. Die Prüfungen sind sehr anspruchsvoll und kurvig. Es gibt aber auch flüssigere Abschnitte, die so ähnlich sind wie in Finnland. Das Gute ist, dass der Untergrund gleichmäßiger zu sein scheint als in Schweden."

Selbst im Recceauto habe er festgestellt, dass der Grip nicht zu sehr variiert, berichtet Räikkönen: "Wie es dann sein wird, wenn wir mit dem Rallyeauto mit voller Geschwindigkeit darüber fahren, weiß ich noch nicht. Aber es gibt vieles, was ich über den Rallyesport noch nicht weiß!"

Den im Vorfeld geplanten Schottertest mit dem Citroën-Junior-Team musste Räikkönen wegen seiner Rückenprobleme absagen. Doch inzwischen geht es ihm wieder ganz gut:

"Mein Rücken ist soweit in Ordnung. Ich werde aber während der Rallye einen Nierengurt tragen, damit alles an seinem Platz bleibt, aber ich bin sicher, dass ich keine weiteren Probleme haben werde. Wenn, dann hätte ich schon bei der Recce Schmerzen bekommen, aber das war nicht der Fall. Und dass ich den Test verpasst habe, bereitet mir auch keine großen Sorgen: Das Team hat so oder so viele Daten für diese Rallye."

Beifahrer Kaj Lindström merkt an, dass Räikkönen vor allem in Sachen Aufschrieb einen großen Schritt nach vorn gemacht hat. "Er ist jetzt sehr detailliert", berichtet Lindström. "Unsere Recce war sehr gut und Kimi hat ein tolles Gefühl für die Prüfungen entwickelt. Ich hoffe, dass alle Prüfungen gut für uns laufen, aber es gibt ein paar, die besonders gut sein sollten, zum Beispiel SS3 und SS12. Die Pisten werden ziemlich gut sauber, von daher sollte uns auch unsere Startposition helfen."

Räikkönen selbst will sich in Mexiko vor allem darauf konzentrieren, seinen C4 WRC noch besser kennenzulernen. Denn dann komme der Speed von ganz allein. "Wir werden unsere eigene Pace fahren und auf das aufbauen, was wir bisher gelernt haben. Hoffentlich kommen dabei ein paar gute Prüfungszeiten heraus", erklärt der Finne. Beim Shakedown will er so viele Runden wie möglich fahren, um sein Feeling noch zu verbessern.

"Bisher gefällt mir Mexiko, obwohl ich bei der Recce überrascht war, wie viel Motorleistung man wegen der Höhe verliert", berichtet er. "Wir wurden hier von allen herzlich willkommen geheißen und ich mag das mexikanische Essen. Von daher weiß ich, dass wir hier eine gute Zeit haben werden!"

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