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Rallye-WM: Portugal

Zwischenfall überschattet WRC-Comeback in Lissabon

Ein Zuschauer wurde von einem Rad getroffen, welches sich Mads Östberg abgerissen hatte. Er soll einen Schock erlitten haben, wurde ins Spital gebracht.

Michael Noir Trawniczek

Zum ersten Mal seit 37 Jahren kehrten der WRC-Tross in die portugiesische Hauptstadt Lissabon zurück, wo unter großem logistischem Aufwand eine Superspecial-Prüfung absolviert wurde.

Einige Piloten hatten die große Distanz, welche mittels Transportern zurückgelegt wurde, insgesamt 600 Kilometer hin und retour, kritisiert. Auch die Superspecial selbst war einigen Piloten zu rutschig.

Prompt kam es zu einem Zwischenfall. Mads Östberg krachte in einer Rechtskurve gegen die Barrieren, riss sich ein Rad ab, welches sogleich ins Publikum flog.

Ein Zuschauer wurde offenbar getroffen, er soll einen Schock erlitten haben und wurde für einige medizinische Checks ins Spital gebracht. Dem Vernehmen nach handelt es sich nur um eine leichte Verletzung.

Wütend auf sich selbst erklärte der Stobart-Pilot: „Es ist unglaublich? Wie kann man so dumm sein? Ich bin einfach mit noch kalten Reifen zu schnell gewesen. Ich habe genug Erfahrung, um Bescheid zu wissen – wieso habe ich es dann getan? Wahrscheinlich lief die Kommunikation zwischen beiden Ohren falsch.“

Die schnellste Zeit markierte auf der 3,27 Kilometer langen Prüfung Mikko Hirvonen im Werks-Ford Fiesta RS WRC, der damit um 1,3 Sekunden schneller als Sébastien Loeb im Citroen DS3 WRC war.

Die weiteren Platzierungen belegten Petter Solberg im privaten DS3, Sébastien Ogier im zweiten Werks-DS3 sowie Ford-Werkspilot Jari Matti Latvala.

Henning Solberg und Ilka Minor markierten mit 6,5 Sekunden Rückstand die neuntschnellste Zeit.

Beachtlich: Armindo Araujo markierte mit dem brandneuen Mini Countryman S2000 auf Platz zehn mit acht Sekunden Rückstand die schnellste Super 2000-Zeit. Auch einige World Rally Cars konnte Araujo schlagen.

Die erste echte Sonderprüfung, auf Schotter, wird am Freitagmorgen absolviert.



SP1

 1.  Mikko Hirvonen      Ford              2:49.6
 2.  Sebastien Loeb      Citroen            + 1.3
 3.  Petter Solberg      PSWRT Citroen      + 2.1
 4.  Sebastien Ogier     Citroen            + 2.9
 5.  Jari-Matti Latvala  Ford               + 3.7
 6.  Federico Villagra   Munchi's Ford      + 3.9
 7.  Kimi Raikkonen      Ice 1 Citroen      + 5.1
 8.  Matthew Wilson      Stobart Ford       + 6.2
 9.  H.Solberg/I.Minor   Stobart Ford       + 6.5
10.  Armindo Araujo      Mini S2000         + 8.0

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