RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Frankreich-Rallye

Schattenspender Loeb

Sebastien Ogier meint, dass ein Sieg seines Erzrivalen Sebastien Loeb einen Schatten über seinen Weltmeistertitel werfen könnte.

Ausgerechnet bei der Rallye Frankreich (4. bis 6. Oktober) kommt es zum letzten Aufeinandertreffen der beiden französischen Rallye-Größen Sebastien Loeb und Sebastien Ogier. Während der neunmalige und noch amtierende Weltmeister Loeb seinen letzten WRC-Einsatz für Citroen hat, will sich Landsmann Ogier in Diensten des Volkswagen-Werksteams auf heimischem Boden zu dessen Nachfolger krönen.

Das Prestigeduell der beiden Sebs verspricht schon jetzt jede Menge Spannung. WM-Spitzenreiter Ogier, dem im Duell mit dem aktuellen Tabellenzweiten Thierry Neuville (M-Sport-Ford) noch ein einziger Punkt zum Titelgewinn fehlt, macht kein Hehl daraus, dass ein Heimsieg von Loeb verbunden mit einem schlechten eigenen Abschneiden das Albtraum-Szenario für ihn wäre.

"Ich trete an, um zu gewinnen. Das einzige, was mir den Tag vermiesen könnte, wäre natürlich ein Sieg von Seb Loeb bei einem gleichzeitigen Problem meinerseits. Das würde schon einen Schatten auf meine Weltmeisterschaft werfen und das habe ich meiner Meinung nach nicht verdient", sinniert Ogier im Vorfeld des letzten Aufeinandertreffens mit seinem einstigen Teamkollegen und jahrelangen Erzrivalen.

Für Loeb markiert das Heimspiel in Frankreich den vierten und letzten Auftritt seines Teilzeit-WRC-Programms 2013. Bei seinen bisherigen drei Starts in diesem Jahr holte sich der WRC-Dauerchampion zwei Siege (Monte Carlo und Argentinien jeweils auf Schotter). Im verschneiten Schweden allerdings musste er sich hinter Ogier mit Platz zwei begnügen.

Loebs letzte Rallye am übernächsten Wochenende markiert für ihn die erste Asphalt-Rallye seit der Rallye Frankreich 2012. Von der langen Asphalt-Pause seines Rivalen lässt sich Ogier aber nicht in die Irre führen: "Ich weiß, dass er sofort ganz vorn dabei sein wird. Er hat zwar seit ein paar Monaten keine Rallye mehr bestritten, doch auf der Rundstrecke ist er regelmäßig unterwegs."
"Ich bin mir sicher, dass er den Rhythmus des Wettbewerbs noch immer voll drin hat. Hinzu kommt, dass Asphalt einfach sein Belag ist und er diese Rallye sehr gut kennt. Ich bin mir sicher, dass er ganz vorn mitfahren wird", gibt sich Ogier keiner Illusion hin.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Frankreich-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ERC, Polen: Bericht Opel Junior Team

Zweiter Saisonsieg für das Opel Junior Team

Das von Stohl Racing und Waldherr Motor Sport betreute ADAC Opel Rally Junior Team konnte mit Tom Heindrichs den dritten lauf zur JERC gewinnen.

ARC, Mühlstein Rallye: 9 Action-Zonen

Sommerliches Rallye-Fest im Mühlviertel

Schon am Freitag startet die SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor mit dem Shakedown und der Sprung-Challenge. Am Samstag werden neun Action-Zonen auf sieben Sonderprüfungen die Herzen der Rallyefans höher schlagen lassen...

WRC Finnland 2026: Bericht

Nächster Pajari-Sieg nach Ogier-Drama

Zweiter WRC-Sieg in Folge für Sami Pajari: Der Toyota-Pilot gewinnt seine Heimrallye, nachdem Sebastien Ogier auf dramatische Weise ausscheidet. Keferböck/Minor auf Platz 2 der WRC Masters.

ARC, Rallye Weiz: Bericht Lindner

Hans Georg Linder führt in der ARC-Clubmeisterschaft

Seit 30 Jahren fährt Hans Georg Lindner Rallyes - schon 2012 gelang es ihm, mit einem historischen Fahrzeug ARC-Clubmeister zu werden. Heuer könnte er dieses Kunststück wiederholen...

WRC, Finnland: Vorschau K4

Grüne Energie geht an den Start

Ein Spezialist für nachhaltige Energielösungen begleitet bei der Finnland Rallye das österreichische K4 Rally Team rund um Johannes Keferböck und Ilka Minor, das den WRC Masters Cup der Rallye-Weltmeisterschaft anführt.

WRC Finnland: Nach Tag 3 (SP18)

Wilder Abflug von Ogier sorgt für nächstes Drama

In Führung liegend fliegt Sebastien Ogier bei der Rallye Finnland spektakulär ab - Sami Pajari steht nun vor zweitem WRC-Sieg in Folge - Keferböck/Minor liegen weiter auf Paktz des WRC Masters Cup