RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Wales-Rallye

Schlammschlacht als versöhnliches Ende

Der Belgier will bei seinem letzten Aufritt für M-Sport den Rallye-Sieg einfahren, den er bislang schuldig geblieben ist - und somit die Vizeweltmeisterschaft buchen.

Time to say Goodbye für Thierry Neuville: Statt mit Sarah Brightman und Andrea Bocelli will sich der Belgier von der M-Sport-Mannschaft lieber mit einem Laufsieg verabschieden. Bei der Großbritannien-Rallye, dem Saisonfinale der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) am kommenden Wochenende, peilt der angehende Hyundai-Star nach eigener Aussage deshalb "ein starkes Ergebnis" an. "Unser Ziel ist es, en zweiten Platz abzusichern", erinnert er an die Situation in der Gesamtwertung.

Volkswagens Kleinholz-Minister Jari-Matti Latvala liegt mit 144 Punkten nur 14 Zähler hinter Neuville. Der 25-Jährige schielt mehr als auf den Finnen darauf, dem Wolfsburger Chefpiloten Sebastien Ogier ein Schnippchen zu schlagen. "Natürlich war es unser Plan, mindestens eine Rallye in dieser Saison zu gewinnen", erinnert an die Vorgaben für 2013, die keiner Amnesie zum Opfer gefallen sind: "Das habe ich im Hinterkopf, wenn ich am kommenden Wochenende um den Sieg kämpfen will."

Bislang reichte es für Neuville nur für vier zweite Plätze, die er in Serie in Italien, Finnland, Deutschland und Australien verbuchte. Er warnt: "Die Großbritannien-Rallye ist ein sehr schwieriges Event. Die Gripverhätnisse wechseln teilweise und der Untergrund kann feucht sein", beschreibt er typisches Inselwetter, das sich in diesen Tagen sogar schon mit dem ersten Frost des Winters mischt.

Die große Gefahr lauert laut dem Piloten des Ford Fiesta RS WRC in den abrupten Wechseln der Verhältnisse: "Im Prinzip gibt es schon viel Grip. Dann wird es aber urplötzlich schlammig und die Traktion geht flöten, ohne jede Vorwarnung", so Neuville. "In Anbetracht der Jahreszeit ist es sehr kalt und an manchen Stellen war sogar schon Eis zu sehen. Die hauptsächliche Herausforderung ist es, die Verhältnisse korrekt einzuschätzen. Es braucht eine gute Streckenbesichtigung, die jeden Aspekt der Etappe berücksichtigst."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Wales-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Sepp Pointinger im Interview

„Hätten 10-15 Historische mehr!“

Rallye-„Urgestein“ Sepp Pointinger erzählt von seinem Start bei der Monte Historique, erklärt warum er seit 2011 nicht mehr in Österreich startet und bringt einen Vorschlag zur Bewertung von Sitzen, Gurten und dergleichen ein.

Erstmals seit 2012 startet Manfred Stohl wieder bei einer heimischen Rallye - Noir Trawniczek blickt zurück auf seine erste Begegnung mit einem der großen Charakterköpfe dieses Sports.

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau ZM Racing

Starker Testeinsatz von ZM-Racing

Auf der Nennliste findet man insgesamt fünf Mannschaften die starten werden. Max und Christoph Zellhofer, Klemens Haingartner, Peter Hopf u. Markus Wurz

Akropolis-Rallye mit Innovationen

Neue Route und schwimmender Parc Ferme

Spektakuläre Innovation bei der WRC in Griechenland: Ein schwimmender Parc Ferme soll die Logistik revolutionieren - Die Details zur neuen Akropolis-Route

Großartiges Comeback des Rallyesports im Triestingtal - zahlreiche Fans genossen bei Kaiserwetter die erste ARC Rallye Triestingtal. Manfred Stohl feiert sein Österreich-Comeback mit einem überlegenem Sieg vor Daniel Mayer und einem starken Max Zellhofer. Luca Pröglhöf gewinnt in der ART2 das Prestige-Duell gegen Marcel Neulinger.

Das Österreich-Comeback von Manfred Stohl sorgte für die große Sensation. Doch auch sonst kann sich ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner über eine illustre, bunt gefächerte Nennliste freuen.