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WRC: Deutschland-Rallye

Armer Kubica

Robert Kubica überzeugte vor allem am zweiten Tag der Deutschland-Rallye, musste aber wegen eines Getriebeschadens sein Fiesta WRC abstellen.

Die erste Asphalt-Rallye des Jahres nahm für Robert Kubica ein vorzeitiges und unerfreuliches Ende. Bevor der Schlusstag der Deutschland-Rallye so richtig begonnen hatte, war er über den ehemaligen Formel-1-Fahrer schon wieder vorbei. Daran war aber kein Fahrfehler des Polen, sondern ein Technikdefekt schuld. "Vor der ersten Sonderprüfung ist das Auto stehengeblieben. Ich gehe von einem Getriebeproblem aus, denn wir steckten im dritten Gang fest", sagt Kubica.

"Das ist ärgerlich, aber so ist der Motorsport. Manchmal machst du Fehler, manchmal lässt dich die Technik im Stich", nimmt der Pole den Ausfall am frühen Sonntagmorgen gelassen. Und auch seit generelles Fazit der Deutschland-Rallye fällt positiv aus. "Bis dahin lief es recht gut, von unserem kleinen Ausrutscher am ersten Tag einmal abgesehen."

Vor allem die Sonderprüfung Moselland bereitete Kubica am Freitag Probleme. Beim ersten Durchgang drehte sich sein Ford Fiesta RS WRC von der Strecke.

Mit der Unterstützung einiger Zuschauer brachte Kubica das Auto auf die Straße zurück, doch dabei gingen mehr als vier Minuten verloren. Bei der zweiten Durchfahrt von "Moselland" drehte sich Kubica erneut und musste zurücksetzen, was abermals Zeit kostete. Am zweiten Tag drehte der Pole dann aber auf und gewann zwei Sonderprüfungen. Noch mehr freute sich Kubica aber darüber, dass er die Herausforderung "Panzerplatte" erfolgreich gemeistert hatte.

"Ich war vor allem mit meinem zweiten Durchgang auf der Panzerplatte zufrieden. Das ist eine ganz besondere Prüfung, die völlig anders ist als alle anderen. Auch wenn die Zeiten nicht herausragend waren, war ich mit meiner Fahrt zufrieden", so Kubica. "Und natürlich war es schön, zwei SP-Siege an diesem Wochenende mitzunehmen."

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