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Rallye-WM: Interview

Ott Tänak glaubt an Titelchance

Trotz 33 Punkten Rückstand auf Teamkollege Sebastien Ogier glaubt Ott Tänak, dass er noch Rallye-Weltmeister des Jahres 2017 werden kann.

Im Kampf um die Fahrer-Weltmeisterschaft der Rallye-WM (WRC) 2017 steht das Duell Sebastien Ogier (Ford) gegen Thierry Neuville (Hyundai) im Mittelpunkt. Doch mit 33 Punkten Rückstand auf seinen Teamkollegen Ogier ist auch Ott Tänak drei Rallyes vor dem Saisonende noch nicht aus dem Titelrennen raus. "Wir haben die Chance auf den Titel. Wir müssen nur unsere beste Leistung abrufen", sagt der Este selbstbewusst.

Tänak kommt mit dem Rückenwind des Sieges bei der Deutschland-Rallye aus der sechswöchigen Pause der Rallye-WM zurück und fühlt sich nach seinem zweiten WRC-Sieg, dem ersten auf Asphalt, für den Endspurt der Saison gut gerüstet. "Die Pause hat gut getan, wir konnten uns intensiv auf dieses Rallye vorbereiten", sagte Tänak bei der Pressekonferenz vor dem Start der Katalonien-Rallye.

"Wir sind stark, und das Auto funktioniert bei allen Bedingungen gut. Wir haben ein starkes Paket", so der Este. "Jetzt kommt es darauf an, dass ich die erste Prüfung so gut wie möglich hinbekomme. Da wird es sehr viel losen (Schotter; Anm. d. Red.) geben, hoffentlich können wir nah dranbleiben", hoffte der Este am Donnerstag. Diese Hoffnung erfüllte sich am Freitag. Mehr sogar: Tänak gewann die erste Sonderprüfung und liegt nach der zweiten WP mit 2,2 Sekunden Vorsprung auf Mads Östberg an der Spitze.

Der eigentlich als Schotterspezialist bekannte Tänak freut sich bei der Katalonien-Rallye vor allem auf die Sonderprüfungen am Samstag und Sonntag, wenn die Rallye von Schotter auf Asphalt wechselt. "Die Straßen sind so glatt und flüssig. Alle sagen, es sehe aus wie auf einer Rennstrecke, aber vielleicht ist es sogar noch etwas schwieriger. Auf jeden Fall macht das Fahren dort richtig Spaß."

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