RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: News

WRC 2017: Fortschritt in Sachen Sicherheit

M-Sport-Teamchef Malcolm Wilson lobt das neue Technische Reglement der Rallye-WM: 2017er-Autos setzen für ihn in Sachen Sicherheit neue Standards.

Fotos: Nunodinis, Sordo@Twitter

Die in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) ab dem nächsten Jahr eingesetzten Autos werden nicht nur schneller und spektakulärer, sondern auch sicherer. Davon ist M-Sport-Teamchef Malcolm Wilson überzeugt. "Das wird eine fantastische neue Ära, die Autos werden sehr, sehr spektakulär sein", so Wilson gegenüber WRC.com. "Es wurde aber auch eine Menge für die Sicherheit getan, und das freut mich wirklich. Denn die Fahrer und Beifahrer sind unsere wertvollsten Güter."

Das neue Technische Reglement sorgt demnach nicht nur dafür, dass die Motorleistung steigt und die Autos durch die freizügigere Aerodynamik "bulliger" aussehen, sondern habe auch den Schutz von Fahrer und Beifahrer verstärkt. "Wir haben in Sachen Sicherheit neue Standards gesetzt", ist Wilson überzeugt.

Konkret wurde unter anderem die energieabsorbierende Schaumstoffverkleidung der Türen überarbeitet. Sie ist nun 240 statt bisher 200 Millimeter dick und kann mehr Energie absorbieren. Außerdem rückt sie näher an den Sitz und reicht auch hinter ihn. Außerdem wurden die Türen selbst verstärkt, um das Eindringen von Gegenständen ins Cockpit zu erschweren.

Im Vergleich zu seiner aktiven Zeit - Wilson hatte sich als Fahrer 1980 bei einem schweren Rallyeunfall beide Fußgelenke gebrochen und leidet bis heute unter den Folgen der Verletzungen - habe sich die Sicherheit im Rallyesport massiv verbessert, meint der M-Sport-Teamchef: "Das Design der Überrollkäfige hat großer Fortschritte gemacht. Der Sitz ist jetzt wie eine Sicherheitszelle und wird genau ins Auto eingearbeitet, wodurch er die Fahrer besser schützt."

Das sei auch dem Engagement der WRC-Teams zu verdanken, für die der Konkurrenzkampf bei Fragen der Sicherheit hinten anstehe: "Die Teams treten gegeneinander an, jeder will gewinnen. Beim Thema Sicherheit sind sich aber alle einig", so Wilson.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: News

- special features -

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ARC, ET König Rallye: Vorschau Neulinger

Marcel Neulinger jagt vierten Saisonsieg

Nach dem dem erfolgreichen Debüt in der Junior-Rallye-Europameisterschaft peilt Marcel Neulinger beim vierten Lauf zur TEC7 ORM in der Steiermark den vierten Saisonsieg an!

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.