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WRC: Schweden-Rallye

Max Zellhofer hat das Ziel erreicht

Nach einer schwierigen, ereignisreichen Rallye belegt er mit seinem Co-Piloten Jürgen Heigl auf Ford Fiesta R5 unter 61 gestarteten Teams den 36. Endrang.

Fotos: Gergely Makai, Harald Illmer

Die Vorgaben für den 54-jährigen Autohändler Max Zellhofer aus Amstetten waren dementsprechend hoch. 16 WRC-Fahrzeuge mit der absoluten Weltklasse im Rallyesport und 29 Fahrzeuge mit der Bezeichnung R5 mit weiteren Spitzenpiloten am Steuer, waren heuer beim zweiten Rallye WM-Lauf in Schweden am Start.

Max Zellhofer liebt diese Rallye ganz besonders. Dies trifft auf die winterlichen Bedingungen zu und auf den irren Zuschauerspektakel in den schwedischen und norwegischen Wäldern. Hunderttausend von begeisterten Rallyefans bildeten einen einmaligen Rahmen rund um die 19 Sonderprüfungen mit 316,80 Kilometern Länge. Die Gesamtdistanz der Rallye betrug 1.461 Kilometer.

Zellhofer war schon im Jahre 1994 am Start dieses Rallyeklassikers, leider musste er damals mit einem Getriebeschaden an seinem Suzuki Swift GTI vorzeitig aufgeben. Ein zweiter Versuch diese schwierige Rallye zu beenden erfolgte anlässlich seines 50. Geburtstages im darauffolgenden Jahr 2015. Dies gelang mit einem Suzuki Swift 1600, ein 37. Endrang war der verdiente Lohn für diesen Einsatz. Heuer steht der 55. Geburtstag auf dem Kalender, Max wie er von seinen Freunden genannt wird, belohnte sich selbst schon vier Monate früher, mit dem dritten Start bei der Rallye WM in Schweden.

Und wieder klappte es diesmal für Max, diesmal mit dem 36. Platz Gesamt:“ Es ist jedes Mal eine unheimliche Herausforderung bei dieser Rallye an den Start zu gehen. Aber wenn man einmal unterwegs ist, dann sieht man die Begeisterung und das gewaltige Interesse der Fans am Rallyesport und gewöhnt sich an seine Aufgabe. Natürlich gibt es auf dieser langen Strecke bedingt durch differente Witterungsverhältnisse immer wieder viele Hoppalas und man braucht auch einiges Glück um wieder weiterfahren zu können."

"Bedanken möchte ich mich nicht nur bei meinem Co. Jürgen Heigl, der einen überaus tollen Job gemacht hat, sondern auch bei unserer ZM-Racing Mechaniker Crew mit Einsatzleiter Herbert Greilechner, die ebenfalls großartig waren, und den Wagen trotz eines Kabelbruches (Zeitverlust 3,20 Minuten Strafzeit) in der Rallye gehalten haben."

"Mein persönlicher Höhepunkt war die Sonderprüfung Vargasen, die zweimal gefahren wurde und den berühmt berüchtigten Sprung Colins Crest zum Mittelpunkt hatte. Dort habe ich es zweimal richtig laufen lassen, bin ca. 35 Meter weit gesprungen und habe mich leider gedreht und im tiefen Schnee eingegraben. Der Applaus der Massen war uns aber sicher, man hat uns wieder heraus gepuddelt und wir konnten mit mehr als zwei bzw. mehr als vier Minuten Zeitverlust weiterfahren."

"Was uns schon ein bisschen stolz macht ist nicht nur unsere Zielankunft mit dem 36. Gesamtrang, sondern die Tatsache, dass wir gestern beim Sprung in Colins Crest die viertbeste Weite mitten unter der Weltelite erreicht haben."

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