RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Schweden-Rallye

Solider Auftakt für Max Zellhofer in Schweden

Nach acht Sonderprüfungen liegen Martin Zellhofer und Jürgen Heigl an 40. Stelle der Gesamtwertung.

Fotos: Makai Gergely

Bei der zur Rallye-Weltmeisterschaft zählenden Schwedenrallye standen am heutigen zweiten Tag fast 140 Sonderprüfungskilometer auf dem Programm. Dabei waren am Vormittag einmal drei Prüfungen und am Nachmittag vier Prüfungen ohne Service zu bewältigen.

Einziges heimisches Team waren der 54-jährige Niederösterreicher Max Zellhofer mit seinem oberösterreichischen Beifahrer Jürgen Heigl auf dem von ZM-Racing eingesetzten Ford Fiesta R5. Das Duo war mit der Startnummer 100 unterwegs und ging heute von insgesamt 61 gestarteten Teams von der 41. Position aus ins Rennen. Am Ende des Tages gab es eine Rangverbesserung auf Gesamtplatz 40. Ilka Minor als dritte heimische Vertreterin konnte sich mit ihrem Piloten Henning Solberg auf Platz 20 verbessern. An der Spitze gab es einen beinharten Kampf mit einigen überraschenden Zwischenständen. Es führt der Finne Teemu Suninen (Ford WRC) mit 2 Sekunden Vorsprung vor dem Letten Ott Tänak (Toyota WRC), auf Platz Drei findet man den Norweger Andreas Mikkelsen (Hyundai WRC) 17,8 Sekunden zurück.

Die Sieganwärter für die Rallye liegen weiter zurück, so Thierry Neuville (Hyundai) mit einem Rückstand von 52,7 Sekunden an 7. Stelle, Jari Matti Latvala (Toyota WRC) mit fast 10 Minuten Rückstand an 29. Stelle, Sebastien Ogier (Citroen WRC) mit 20 Minuten Rückstand an 46. Stelle und Sebastien Loeb (Hyundai) mit 48,8 Sekunden an 6. Stelle der Gesamtwertung. Alle diese genannten Piloten hatten Kontakte mit Schneewänden oder drehten sich auf den glatten Fahrbahnen immer wieder ein.

Max Zellhofer zeigte sich mit dem heute Erreichten durchaus zufrieden:“ Die Bedingungen waren sehr schwer. Einerseits waren die Fahrbahnen vor allem auf den Prüfungen in Norwegen spiegelglatt, andererseits sind weiter südlich die Schneefahrbahnen durch die wärmeren Temperaturen aufgegangen. Wir sind immer in den Spurrillen unserer Vorderleute gefahren und waren ein paar Mal durch Fahrzeuge die in den Schneewänden steckten von den Funktionären aus Sicherheitsgründen vorzeitig abgewunken worden. Aber wir haben unseren Fahrplan bis jetzt eingehalten und wollen natürlich am Sonntag auch das Ziel sehen.“

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Schweden-Rallye

Weitere Artikel:

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

Am 27. und 28. Februar kehrt der Rallyesport nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Mit der ARC Rallye Triestingtal feiert die Austrian Rallye Challenge einen fulminanten Saisonauftakt....

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl