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Rallye-Challenge: TRT Mühlviertel-Rallye

Pfeiffenberger gewinnt bei seinem KitCar-Debüt die Dieselklasse!

Manfred Pfeiffenberger gewinnt mit Co Martin Sztachovics-Tomasini bei seinem KitCar-Debüt die Dieselklasse und wird ausgezeichneter Gesamt-Sechster.

Es war ein Debüt nach Maß: Manfred Pfeiffenberger und sein Co Martin Sztachovics-Tomasini haben ihren ersten Einsatz im VW Golf IV Diesel KitCar souverän gemeistert und bei der diesjährigen TRT Mühlviertel-Rallye nicht nur den hervorragenden sechsten Gesamtrang erobert sondern gleichzeitig auch die Dieselwertung souverän gewonnen. Dabei musste das Duo mit dem gänzlich unbekannten KitCar erst „Freundschaft“ schließen, zu allem Überfluss kamen noch die extrem heißen Witterungsbedingungen erschwerend hinzu: Bei 35 Grad im Schatten zwängte sich Manfred Pfeiffenberger am späten Freitagnachmittag zum ersten Mal in den Rallye-Golf und ohne einen einzigen Testkilometer ging es auf die erste Sonderprüfung. Die Umstellung vom relativ serienmäßigen Seat Ibiza PD TDi auf den reinrassigen Rennwagen war schwieriger als erwartet, erzählt Co-Pilot Martin Sztachovics-Tomasini: „Wir waren fast ein bisschen überfordert. Du musst auf so viele Dinge acht geben und das Auto geht einfach brutal gut. Mein Schrieb hat nicht mehr wirklich gepasst, weil wir soviel schneller zu den Ecken hingekommen sind…“

Die erste Sonderprüfung ging aufgrund dieser Umstellungsschwierigkeiten auch etwas „in die Hose“, am zweiten Tag lief es dafür aber umso besser: Von der zweiten SP an fuhr man tolle Zeiten, drei Mal war es sogar die sechstschnellste Zeit, die sich das Duo eintragen lassen konnte. Den gesamten Tag über gab es nicht das geringste Problem, Manfred fuhr ohne Risiko fehlerlos und schnell und die KitCar-Technik am VW Golf bereitete keine Schwierigkeiten. Am Ende bedeutete das den überlegenen Sieg in der Dieselwertung und einen tollen sechsten Gesamtrang, nur wenige Sekunden hinter den Rängen vier und fünf, noch vor einigen wesentlich stärker motorisierten Allrad-Teams. Kein Wunder, dass Manfred Pfeiffenberger mehr als zufrieden war: „Es war einfach toll. Wir haben und sukzessive gesteigert, sind immer schneller geworden und haben keine Fehler gemacht. Die Zielankunft hatte oberste Priorität, dass wir gleich den sechsten Gesamtrang holen und die Dieselklasse gewinnen, ist ein erfreulicher Nebeneffekt!“

Zum Fahren mit dem Diesel-KitCar befragt, äußert sich Pfeiffenberger euphorisch: „Einfach geil. Der Golf fährt sich völlig anders als der Seat, da merkt man auf jedem Meter, dass es sich um einen reinrassigen Rennwagen handelt. Es ist alles so unheimlich präzise, die Bremsen und das sequentielle Getriebe sind schlicht der Hammer.“ Peter Gruber, Rennleiter des VW Austria Rallyeteams war mit seinem Schützling sehr zufrieden: „Manfred ist konstant schnell gefahren, hat die Dieseklasse gewonnen, eine wirklich gute Platzierung geholt – und das alles, ohne auch nur einen einzigen Kratzer in das Auto zu machen. Wir würden uns sehr freuen, wenn er im nächsten Jahr für uns fährt!“ Der Salzburger würde wohl nichts lieber machen als das, dennoch gibt’s Bedenken: „Ich habe mich unheimlich wohl gefühlt, das Team, das Auto, alles ist perfekt. Ich würde liebend gerne nächstes Jahr fahren – aber das kostet halt extrem viel Geld. Ich werde aber nichts unversucht lassen!“

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