RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-Challenge: TRT Mühlviertel-Rallye

Pfeiffenberger erstmals im VW Golf IV TDi KitCar!

Manfred Pfeiffenberger und Co Martin Sztachovics-Tomasini starten im Mühlviertel mit einem neuen Auto: Mit einem Golf IV TDi KitCar vom VW Rallyeteam Austria!

Es ist eine Premiere, auf die sich Manfred Pfeiffenberger ganz besonders freut: Jahrelang musste er hinter den technisch überlegenen Golf TDi-Geräten herfahren, zu überlegen war die KitCar-Technik, um die Fahrer des VW Rallyeteams Austria ernsthaft zu gefährden.

Bei der zweiten Auflage der nationalen TRT Mühlviertel-Rallye im Raum Perg (Oberösterreich) ist es nun soweit: Pfeiffenberger klettert selbst hinter das Steuer eines dieser PS-Monster, die von VW mit astreiner Werkstechnologie aufgebaut wurden. Für Ihn ist es aber nicht nur die Premiere in einem neuen Auto, er muss sich dabei gleich mit mehreren Neuigkeiten anfreunden.

Zum ersten Mal fährt Pfeiffenberger mit einer großen KitCar-Bremsanlage, zum ersten Mal schaltet er mit einem sequentiellen Getriebe, zum ersten Mal rollt er mit Matador-Rennreifen an den Start einer Sonderprüfung. Deren sieben wollen im unteren Mühlviertel bewältigt werden, schon am Freitagabend geht es mit der ersten SP los - und der Pilot sowie sein Co-Pilot Martin Sztachovics-Tomasini können es kaum mehr erwarten: „Die Vorfreude ist riesengroß, ich bin schon unheimlich gespannt, wie sich so ein Auto fährt.“

Viel Zeit zum Genießen wird das Duo aber nicht haben: Am Donnerstagnachmittag erfolgt die Beklebung des Einsatzfahrzeuges und eine Sitzprobe, bei der Schalensitz und Pedalerie eingestellt werden. Und am Freitag wird eifrig besichtigt werden, schließlich erfolgt die Roadbook-Ausgabe erst Freitagfrüh, dann bleibt nicht viel Zeit, um den Schrieb zu erstellen und zu trainieren. Testfahrten gibt es demnach schon alleine aus Zeitgründen keine, Pfeiffenberger wagt sozusagen einen „Sprung ins kalte Wasser“: Von einem Duell gegen Fischerlehner und Co möchte er daher nichts wissen: „Ich fahre eine gemütliche Rallye und werde das Auto sowie die VW-Mannschaft kennen lernen. Die Platzierung ist zweitrangig. Die ersten SP-Kilometer sind meine ersten Kilometer mit dem für mich völlig neuen Auto. Ich werde daher überhaupt nichts riskieren. Oberste Priorität hat die Zielankunft, ich will möglichst viele Kilometer sammeln, damit ich mir ein Bild davon machen kann, ob ich damit die nächste Saison bestreiten möchte. Schließlich ist so ein Einsatz nicht gerade billig…“

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Sponsoren, die den „Testlauf“ mit dem VW Golf IV TDi KitCar überhaupt erst ermöglichen. Manfred Pfeiffenberger: „Es ist für mich schon etwas besonderes, dass mich Remus, Tricon, Castrol und Puma weiterhin so toll unterstützen. Gerade in der heutigen Zeit wird es immer schwerer, verlässliche Partner zu finden, da bin ich mit meinen Sponsoren einfach nur überglücklich! Ein großes Dankeschön an dieser Stelle!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-Challenge: TRT Mühlviertel-Rallye

Weitere Artikel:

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.