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WRC: News

VW testet finale 2017er-Spezifikation

Die Entwicklung für die neuen WRC-Autos geht in die finale Phase – Volkswagen und Hyundai testen mit dem Paket, das bei der FIA homoligiert wird.

Volkswagen hat mit den Testfahrten der endgültigen Spezifikation des Polo R WRC für das neue Reglement 2017 begonnen. Im Oktober wird diese Version der FIA zur Homologation vorgelegt. Der Rallye-Bolide läuft mit einem neuen Aerodynamikpaket, das nur wenig an die bisherige Entwicklung erinnert. Ende August wurde mit neuen Flügeln auf schnellen Schotterstraßen getestet. Es sind auch noch Tests auf hartem Schotter geplant, bevor man am 25. Oktober mit den Papieren zur FIA geht.

Volkswagen-Technikdirektor Francois-Xavier Demaison wollte nicht verraten, wo der Test stattgefunden hat. Er meinte nur "nahe Finnland" und sprach von "großen Änderungen" des bisher bekannten Aussehens. "Wir hatten Glück, denn wir testeten in den vergangenen beiden Wochen und es tauchten keine Fotos davon auf. Wir gehen nur davon aus, dass einige Spione von Toyota dort waren, aber sie haben nichts gezeigt. Die vordere Stoßstange ist komplett anders, die hintere Stoßstange und der Diffusor sind größer und anders."

"Auch die vorderen Kotflügel sind anders und die hinteren Kotflügel haben Lufteinlässe. Die Motorhaube ist anders gestaltet und die Türen sind auch größer. Der Heckflügel ist auch größer und hängt weiter hinten über. Das Auto sieht anders aus", so Demaison. "Die Aerodynamik ist ein Kompromiss zwischen Anpressdruck, Performance und Zuverlässigkeit. Das ist in den kommenden sechs Wochen unsere Aufgabe, bevor wir die Pläne der FIA übergeben."

Hyundai gab Anfang der Woche bekannt, dass man jetzt mit der 2017er-Spezifikation testet. Kevin Abbring absolvierte den Großteil der Testfahrten, während Dani Sordo und Hayden Paddon nach dem WM-Lauf in Deutschland ihre ersten Kilometer damit abspulten. Die Arbeit bei M-Sport am neuen Ford Fiesta RS WRC schreitet ebenfalls voran. Im August wurde eine Woche auf Dakar ähnlichen Strecken in Südfrankreich getestet. Matthew Wilson, Ott Tänak und Eric Camili saßen am Steuer.

Die Fontjoncouse Strecke in der Nähe von Narbonne zählt in Europa zu den besten Testgeländen für Dakar-Fahrzeuge und WRC-Autos. Der Fiesta ist nach wie vor ein Übergangsmodell. Der neue Motor und das neue Getriebe fahren in einem modifizierten aktuellen Auto. Das neue Straßenmodell des Fiesta wird erst im nächsten Jahr Vorgestellt, aber Wilson versichert, dass der Entwicklungsprozess rasch verläuft.

"Ich kann kaum glauben, wie gut das Chassis ist", sagt Wilson. "Als wir im Vorjahr mit der Entwicklung für 2017 begonnen haben, verwendeten wir einen größeren Luftmengenbegrenzer und verwendeten den Motor im aktuellen Chassis. Es war wild. Das aktuelle Chassis konnte mit der zusätzlichen Leistung nicht umgehen. Aber jetzt hat sich alles gut entwickelt. Das Paket fühlt sich ausbalanciert an. Die Chassisentwicklung läuft parallel zur Motorentwicklung, und das Auto fühlt sich sensationell an."

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