RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: News

Drei Rallyes fliegen aus WM-Kalender

Korsika, Katalonien und Australien haben 2020 kein WM-Prädikat mehr, dafür kehren Japan, Neuseeland sowie die Safari-Rallye zurück.

Der Automobilweltverband FIA nach einer Abstimmung des Motorsportweltrats den Rallye-WM-Kalender 2020 veröffentlicht. Dieser umfasst wie heuer 14 Läufe, unterscheidet sich jedoch in drei Punkten: Wie erwartet kehren die Safari-Rallye in Kenia (nach 18 Jahren) und als Saisonfinale Ende November die Japan-Rallye (nach zehn Jahren) in den Kalender zurück, darüber hinaus werden die WRCs zum ersten Mal seit 2012 wieder in Neuseeland antreten.

Nicht mehr im Kalender enthalten sind hingegen das bisherige Saisonfinale in Australien, die bei den Teams seit ihrer Rückkehr zu langen Sonderprüfungen in Ungnade gefallene Korsika-Rallye und die Katalonien-Rallye in Spanien, der letzte WM-Lauf, der sowohl auf Schotter als auch Asphalt ausgetragen wurde.

Die Deutschland-Rallye, die ebenfalls auf der Kippe gestanden sein soll, bleibt entgegen aller Spekulationen auch kommende Saison ein WM-Lauf. Allerdings wird der Asphaltlauf im Südwesten des Landes 2020 nicht mehr Ende August, sondern erst Mitte Oktober ausgetragen.

"Im Zuge der Globalisierung der Meisterschaft mussten wir mehr WM-Läufe außerhalb von Europa austragen", versuchte Yves Matton als FIA-Rallyedirektor eine Erklärung zu liefern. "Die Ergebnisse unserer Expansionsstrategie gefallen mir. Symbolträchtige Events wie Kenia und Japan kehren in den Kalender zurück, und Neuseeland ersetzt Australien. Zusammen mit legendären Veranstaltungen in Europa ist das eine gute Balance, die die DNS des Sports erhält."

Australien, Korsika und Katalonien sollen Matton zufolge aber in den WM-Kalender zurückkehren: Die FIA will ein Rotationssystem einführen, um mehreren Ländern die Chance auf WM-Läufe zu bieten. "Dank der neuen Strategie können wir den Kalender früher als in den vergangenen Jahren vorstellen. Künftig peilen wir an, ihn bereits im März zu verkünden", sagte Matton.

Saisonstart für die Rallye-WM 2020 ist wie gehabt im Jänner die Rallye Monte-Carlo. Anschließend folgen die Schnee- und Eisrallye in Schweden und der Schotterlauf in der Höhenluft Mexikos. Danach tauschen die Chile- und die Argentinien-Rallye ihre Plätze im Kalender.

Nach den Läufen in Portugal und auf Sardinien treten die Teams im Juli für die Rückkehr der Safari-Rallye die Reise nach Kenia an, um nach der Finnland-Rallye den weiten Weg nach Neuseeland zu. Insgesamt erwarten die WRC-Teams deutlich aufwendigere Reisen als noch 2019.

Vom 15. bis 18. Oktober ist die Rallye-WM dann in Deutschland zu Gast. Dieser spätere Termin könnte für herausfordernde Wetterbedingungen sorgen und das Erscheinungsbild der Rallye verändern. Vor dem langen Flug zum Japan-Finale steht noch in Europa die Wales-Rallye an.

Rallye-WM-Kalender 2020

23. bis 26. Jänner: Rallye Monte-Carlo
13. bis 16. Februar: Schweden-Rallye
12. bis 15. März: Mexiko-Rallye
16. bis 19. April: Chile-Rallye
30. Apr. bis 3. Mai: Argentinien-Rallye
21. bis 24. Mai: Portugal-Rallye
4. bis 7. Juni: Sardinien-Rallye
16. bis 19. Juli: Safari-Rallye
6. bis 9. August: Finnland-Rallye
3. bis 6. Sep.: Neuseeland-Rallye
24. bis 27. Sep.: Türkei-Rallye
15. bis 18. Okt.: Deutschland-Rallye
29. Okt. bis 1. Nov.: Wales Rally GB
19. bis 22. Nov.: Japan-Rallye

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: News

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ET König Judenburg Rallye: Vorschau ARC

Hartes Duell um die ARC-Spitze!

Mit Hans Georg Lindner kommt ein „Historischer“ als ARC-Tabellenleader nach Judenburg - doch Gerolf Schuller liegt nur knapp dahinter. In der ART1 gibt Raimund Baumschlager ein Comeback - als Tabellenleader startet Gastgeber Peter Hopf.