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Rallye-Challenge: Herbst-Rallye

Das Lied vom Getriebetod

Irgendwann schlägt der Defektteufel zu, bei der Herbst-Rallye erwischte es den Skoda von Michael Klotz und seinem Co Christoph Eichhorner.

Bisher verlief die Saison 2004 für Michael Klotz und Christoph Eichhorner mit zwei Klassensiegen und einem 2. Platz in der Klasse A5 ja äußerst hervorragend, unterm Strich war es das eindeutig beste Jahr, seit Michael Klotz begonnen hat, Rallyes zu fahren.

Sogar auf Platz fünf in der Challenge-Wertung konnte man sich zwischenzeitlich einreihen. Entsprechend war der Wunsch vorhanden, diese Serie bei der Herbstrallye fortzusetzen. Wenn man schon Thomas Steinmayer an der Spitze ziehen lassen müsste, was sehr wahrscheinlich war, den zweiten Platz hätte man auf jeden Fall sicher. Und das wäre auch schon ein Erfolgserlebnis.

Einen Gegner darf man jedoch nach wie vor nicht außer Acht lassen: Er scheint zwar auf keiner Nennliste auf, ist aber im Wettbewerb stets allgegenwärtig: Der Defektteufel, der wie ein Damoklesschwert über jedem Teilnehmer hängt. Man weiß nie, wann er sich herabstürzt und zuschlägt.

Manchmal hilft eben die beste Vorbereitungsarbeit nichts. Denn bei der Herbstrallye musste der Skoda Favorit von Michael Klotz und Christoph Eichhorner zum ersten Mal in der laufenden Saison vor dem Ende einer Rallye abgestellt werden. Auf SP 2 versagte nämlich 400 Meter vor dem Ziel das Getriebe.

Ein relativ frühes Ende, Thomas Steinmayer im Suzuki hatte sich bereits einen Respektabstand verschafft. Der zweite Platz in der Gruppe A bis 1300 cm³ hätte es aber werden können. Wenn alles gehalten hätte, wie gesagt...

Da man in der Rallye-Challenge nun endgültig aus dem Titelrennen ist und die Instandsetzung oder gar die Neubeschaffung eines Getriebes sich mit relativ hohen Kosten zu Buche schlägt, ist es fraglich, ob die sympathischen Tiroler in dieser Saison noch eine Rallye fahren werden. Aber kommen werden sie wieder, soviel ist sicher!

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