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ORM: Waldviertel-Rallye

Rallycross-Urgestein am Weg zum nächsten Erfolg

An der Seite von Walter Mayer ersetzt Bernhard Ettel den rekonvaleszenten Benedikt Hofmann – Mayer ohne Meisterschaftsgegner beim Finale.

Foto: Matthias Österreicher

Mit der Waldviertel-Rallye wird am Wochenende die heurige Meisterschaft abgeschlossen. Mit dabei natürlich auch Walter Mayer, der mit seinem Peugeot 207 S2000 vor seinem zweitbesten Staatsmeisterschafts-Ergebnis im Rallyesport steht. Denn der dreifache Titelträger im Rallycross holte schon 1992 hinter Franz Wittmann den „Vize-Titel“, er wird das heurige Championat auf dem hervorragenden dritten Platz beenden.

Für das Saisonfinale ist Gießhübler bereit – und vor allem guten Mutes. Denn Mayer absolvierte letzte Woche im Waldviertel einen Testtag, der nicht nur ausgiebig war, sondern vor allem sehr viel Positives brachte.

Walter Mayer: „Wir haben sowohl am Asphalt- als auch am Schotterfahrwerk gearbeitet. Und dabei vor allem beim Schotter-Set-up einen großen Schritt nach vorne gemacht. Das geht jetzt um einiges schneller – und ich fühle mich sehr wohl dabei.“

Mit dabei bei diesem Test war auch schon Bernhard Ettel, der im Waldviertel Benedikt Hofmann als Copilot ersetzen wird. Denn den Bayern plagen nach seinem Unfall mit Manuel Kössler bei der 3-Städte-Rallye noch jede Menge Prellungen und ein Peitschenschlag-Syndrom. Ettel ist für Mayer aber kein Unbekannter: Schon 2011 belegte er mit ihm bei der Schneebergland-Rallye den fünften Gesamtrang.

Nachdem mit Gerwald Grössing Mayers schärfster Widersacher um den letzten Platz auf dem Podium der Meisterschaftswertung im Waldviertel nicht am Start ist, kann der Niederösterreicher mit etwas weniger ans Werk gehen.

Walter Mayer: „Klar ist das ein Vorteil. Aber ich möchte das Jahr auch mit einem guten Ergebnis abschließen und ins Ziel kommen. Da bleibt der Grad sehr eng. Fakt ist, dass ich mich auf die Rallye sehr freue.“

Die Rallye Waldviertel wird am Freitag um 13 Uhr im Schloss Grafenegg gestartet, das Ziel ist am Samstag um 17:15 Uhr bei den Österreichhallen in Krems. Dazwischen stehen insgesamt 13 Sonderprüfungen (6 am Freitag, 7 am Samstag) auf dem Programm.

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