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Unfassbares Pech für Manfred Stohl!

Das Argentinien-Pech bleibt Manfred Stohl treu. Nach einem Hinterradbruch rutschte er auf Rang 7 ab. In Führung bleibt Grönholm, dahinter bereits Loeb.

Michael Noir Trawniczek

Turbulente sechste Sonderprüfung im Land der Gauchos. Als ob es einen speziellen Argentinien-Fluch gegen Manfred Stohl geben würde, verfolgte ihn in der letzten Wertungsprüfung vor der Mittagspause einmal mehr das Pech - Stohl scheint in Argentinien einfach kein Glück zu haben.

Der Niederösterreicher büßte in der sechsten Wertungsprüfung satte 40 Sekunden ein, nachdem an seinem Peugeot ein Hinterrad gebrochen war. Zwar konnten Stohl und Ilka Minor den Wagen ins Ziel bringen, allerdings fiel der OMV-Pilot auf den siebenten Gesamtrang zurück. Stohl hat nun bereits 1:04 Minuten Gesamtrückstand.

Auf den Sechsten, Henning Solberg, fehlen ihm 3,2 Sekunden. Auf Gigi Galli, dem Fünften, sind es rund 15, auf den Dritten, Solberg, mehr als 30 Sekunden.

"Es ist so enttäuschend, ich kann nicht verstehen, warum wir immer so viel Pech haben in Argentinien", erklärte ein fassungsloser Manfred Stohl gegenüber dem WRC-Radio. So viel hat er sich vorgenommen für seinen 100. WM-Lauf - und so schnell können die Hoffnungen zunichte gemacht werden. Sein Team wird den Wagen natürlich reparieren, denn die Argentinien-Rallye hat eben erst begonnnen und es kann noch einiges passieren.

Grönholm behielt Führung

An der Spitze konnte Ford-Pilot Marcus Grönholm den aufbrausenden Weltmeister Sébastien Loeb (Kronos) in die Schranken weisen - der Finne gewann die sechste Sonderprüfung 2,9 Sekunden vor Loeb und konnte so seine Gesamtführung nicht nur verteidigen, sondern auch leicht ausbauen. Loeb ist nun bereits Gesamt-Zweiter und liegt 12,7 Sekunden hinter Grönholm zurück.

Petter Solberg, den zuvor ein Reifenschaden zurückwarf, konnte mit einem dritten Platz in SP 6 seinen zweiten Gesamtrang nicht halten, da er um 2,5 Sekunden langsamer als Loeb war. Solberg liegt nun 1,9 Sekunden hinter Loeb und 17,3 Sekunden vor Mikko Hirvonen im zweiten Ford auf dem dritten Gesamtrang, nachdem er am Beginn der Rallye die Führung übernommen hatte.

Auf Rang 5 Gigi Galli (Peugeot), dahinter der jüngere der beiden Solberg-Brüder, Henning, der in SP 6 hinter den "großen 3" - Grönholm, Loeb und Petter Solberg - die viertschnellste Zeit fahren konnte und nur 1,9 Sekunden hinter seinem Bruder lag. "Beinahe hätte ich einen Dreher fabriziert", berichtete Solberg im Anschluss an seine Fahrt. Diese konnte Xavier Pons nicht beenden, der Kronos-Pilot stoppte auf der Strecke.

Auf den Gesamträngen 8 bis 10 liegen Chris Atkinson (Subaru), dem 12,5 Sekunden auf Manfred Stohl fehlen, Dani Sordo (Citroen) und Mathew Wilson im M-Sport-Ford. Wilson wurde in SP 6 Zehnter und berichtete: "Wir hatten einen schlechten Sprung und landeten auf einem Felsen."

Nach der Mittagspause begibt sich der Rallye-Tross um 19.44 Uhr MEZ auf die 11,7 Kilometer lange siebente Sonderprüfung von La Falda nach Villa Giardino.

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