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Zufriedenheit nach dem Shakedown

Mikko Hirvonen und Petter Solberg fuhren beim Shakedown jeweils die schnellste Zeit. Manfred Stohl auf Platz 7, Andreas Aigner auf Rang elf.

Michael Noir Trawniczek

Im Penllergear Forest, rund vier Kilometer vom Servicepark in Swansea entfernt, wurde am Donnerstagvormittag der Shakedown für die am Wochenende stattfindende Großbritannien-Rallye abgehalten. Während das Saisonfinale laut den Meteorologen bei Regen stattfinden soll, herrschte beim Shakedown Trockenheit - die 3,9 Kilometer lange Strecke zeigte sich in bestem Zustand, dazu eine freundliche Lufttemperatur von zehn Grad Celsius.

Außer einer beschädigten Aufhängung am Citroen Xsara von Dani Sordo, der gegen einen Stein fuhr, gab es keinerlei Zwischenfälle zu verzeichnen. Mikko Hirvonen (Ford) und Petter Solberg (Subaru) markierten beide eine schnellste Zeit von jeweils 2:22.6 Minuten.

Manfred Stohl war mit seiner Ausfahrt zufrieden. "Wir haben ein paar Änderungen am Fahrzeug unternommen, damit sollte erreicht werden, dass sich der Wagen bei Nässe besser anfühlt", erzählt Stohl im Anschluss.

Auf Regen hofft Andreas Aigner, der Red Bull Skoda-Pilot markierte die elftschnellste Zeit, etwas weniger als zwei Sekunden hinter seinem Stallkollegen Harri Rovanperä. Für Rovanperä stellt die GB-Rallye die letzte Möglichkeit dar, der Weltöffentlichkeit zu zeigen, dass er noch zu den Großen gehört - in Wales stand er 2001 als Zweiter auf dem Podium.

Bei der Deutschland-Rallye kannte Aigner bereits die Prüfungen, auch in Großbritannien fuhr er bereits im Vorjahr. Allerdings relativiert er: "Im Grunde kenn ich nur eine Sonderprüfung."

Zwanzig Boliden werden versuchsweise mit einem neuen Warnsystem ausgerüstet sein - vom Hubschrauber aus können die Verantwortlichen per Knopfdruck eine gelbe Warnleuchte und eine Sirene in den betreffenden Autos aktivieren, sollte es auf einer Prüfung zu Zwischenfällen kommen. Im Erfolgsfalle wird das System künftig zur Standardeinrichtung.

Am Donnerstagabend erfolgt im Millenium Stadion von Cardiff der zeremonielle Start - richtig los geht es am Freitagmorgen - um 9.17 Uhr Ortszeit wird die rund 17 Kilometer lange Wertungsprüfung "Port Talbot" in Angriff genommen.

Zeiten

 1. Hirvonen (Ford)          2:22.6
 =. Solberg (Subaru)        2.22.6
 3. Solberg (Peugeot)       2:23.3
 4. Grönholm (Ford)         2:23.4
 5. Sordo (Citroen)           2:23.5
 6. Atkinson (Subaru)       2:24.0
 7. Stohl (Peugeot)           2:24.1
 8. Latvala (Ford)             2:25.7
 9. Rovanperä (Skoda)      2:25.8
10. Pons (Citroen)            2:27.4
11. Aigner (Skoda)           2:27.7
12. Wilson (Ford)             2:29.1

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