RALLYE

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Aufholbedarf

Ford-Speerspitze Marcus Grönholm ist sich darüber im Klaren, dass er am Wochenende einen Sieg einfahren muss. Der Rückstand auf Loeb muss verkürzt werden.

Marcus Grönholm und Mikko Hirvonen legen sehr viel Hoffnung in die kommenden Schotter-Events - auf europäischem Boden sind es die ersten ihrer Art. Am kommenden Wochenende befährt der Rallye-Tross die Schotterstraßen der Insel Sardinien - Grönholm wurde dort im Vorjahr Dritter.

Der Finne erklärt: "Die Rallye ist eine Mischung aus allem möglichen. Manche Sonderprüfungen sind sehr eng, während andere sehr weitläufig und um einiges schneller ausgelegt sind. Ein großer Teil der Wertungsstrecken sind in diesem Jahr neu ausgelegt - und ich glaube, dass diese Straßen schneller sein werden als jene aus dem Vorjahr. Sardinien ist nicht unbedingt meine Lieblings-Rallye - aber sie gehört auch nicht zu jenen Events, die ich gar nicht mag."

Grönholm ist sich darüber im Klaren, dass er unbedingt auf WM-Leader Sébastien Loeb aufholen muss, sein Ziel ist daher der Sieg. Grönholm: "Der Ford Focus RS 2006 hat gezeigt, dass er auf Schotter schnell ist - aber mein Fehler in Mexiko und ein technisches Problem in Argentinien hatten zur Folge, dass wir nicht jene Punkte holen konnten, die wir meiner Meinung nach verdient haben."

Mikko Hirvonen konnte im Vorjahr auf der Eröffnungs-Etappe mit einem privaten Ford Focus Weltmeister Loeb herausfordern und diese als Dritter abschließen. "Im letzten Jahr lief es gut für mich, bis mir dann am zweiten Tag ein Fehler unterlaufen ist. Wie im letzten Jahr verfüge ich auch diesmal über eine gute Startposition und ich hoffe, dass mir das am ersten Vormittag Vorteile bringen wird", gibt sich der Finne zuversichtlich.

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